Sonderausstellung „Immer bunter. Einwanderungsland Deutschland“

Die Debatte um Geflüchtete und Asylsuchende erlebt gerade einen neuen Höhepunkt. Mehr als zwei Millionen Menschen sind im Jahr 2015 nach Deutschland gekommen. Einwanderung und deren Folgen sind in Deutschland aber kein neues Phänomen.

800 Objekte bilden die Facetten und Etappen der Einwanderung nach dem Zweiten Weltkrieg ab und erzählen Geschichten aus den unterschiedlichsten Perspektiven. Die Objekte sind Zeugen der vielfältigen Alltagskulturen und Weltbilder, aber auch der Spannungen und Konflikte im Einwanderungsland Deutschland. Die Ausstellung der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland bildet die Diskussion um Integration und Assimilation ab und thematisiert Ansichten über Identität und Staatsangehörigkeit, den Umgang mit fremden Kulturen und Religionen, Parallelgesellschaften, Fremdenfeindlichkeit und Islamophobie.

Termin
04.04.2017–06.08.2017

Veranstaltungsort
Landesmuseum Hannover
Willy-Brandt-Allee 5, 30169 Hannover

Eintrittspreise:
Tageskarte Sammlung und Sonderausstellung »Immer bunter«
5 € | ermäßigt 4 € | Familien 10 €
Kinder bis 4 Jahre kostenlos

Mehr zur Sonderausstellung im Landesmuseum Hannover…

Pressemitteilung und Bilder zur Ausstellung finden Sie hier…

Film – 4. Integrationskonferenz „Niedersachsen packt an“

Auch wenn die Zahl der eintreffenden Flüchtlinge zurückgegangen ist, nun geht es um den Spracherwerb und die Integration der Zugewanderten. Das ist das Fazit der Vierten Integrationskonferenz des Bündnisses „Niedersachsen packt an“ mit dem Titel „Werkstatt Bürgerschaftliches Engagement“, an der rund 700 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer und Verbandsvertreterinnen und -vertreter teilgenommen haben. Auf dem im Convention Center Hannover aufgebauten Markt der Möglichkeiten präsentierten mehr als 70 Vereine und Agenturen ihre wertvolle gesellschaftliche Arbeit.

Vierte Integrationskonferenz – Fotos

Broschüre „Bürgerschaftliches Engagement“ erschienen

Das Bündnis „Niedersachsen packt an“ stellt heute die Broschüre „Bürgerschaftliches Engagement für geflüchtete Menschen in Niedersachsen“ vor. Die Broschüre erscheint im Zusammenhang mit der Vierten Integrationskonferenz „Werkstatt Bürgerschaftliches Engagement“ am 6. März in Hannover. Sie können die Broschüre hier herunterladen:

Broschüre: Bürgerschaftliches Engagement für geflüchtete Menschen in Niedersachsen (PDF-Dokument 932 KB)

Niedersächsischer Integrationspreis 2017

Weil und Schröder-Köpf starten Wettbewerb zum Niedersächsischen Integrationspreis 2017: Integration in Ausbildung steht im Fokus

Die Niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, startete am 25.01.2017 gemeinsam mit Ministerpräsident Stephan Weil den Wettbewerb um den Niedersächsischen Integrationspreis 2017. Der Preis ist mit insgesamt 24.000 Euro dotiert. Zusätzlich vergibt das Bündnis „Niedersachsen packt an“ einen Sonderpreis in Höhe von 6.000 Euro. Die Verleihung des Integrationspreises erfolgt bereits zum achten Mal. Das Motto ist dieses Mal „Ausbildung. Angekommen in Niedersachsen“.

Mit dem Wettbewerb sollen neue Modelle bekannt gemacht werden, die die Integration durch Ausbildung fördern. Gute Projekte können als Anregung für weitere Akteure dienen, sowohl große Unternehmen, mittelständische und kleine Betriebe aber auch Handwerkskammern, Vereine oder Initiativen sind angesprochen.

Mit der Wahl des Mottos knüpfen Weil und Schröder-Köpf an die bisherige Arbeit des Bündnisses „Niedersachsen packt an“ an. Nach dem Spracherwerb ist die Integration in Ausbildung der nächste entscheidende Schritt für wirkliche Teilhabe. Menschen, die in Niedersachsen ausgebildet werden, sind hier angekommen. Sie qualifizieren sich und können ihre Potentiale zum Wohle der Gesellschaft entfalten und den Wirtschaftsstandort stärken. Eine gute Ausbildung ist die entscheidende Grundlage für beruflichen Erfolg und für eine eigenständige Existenzsicherung.

Der Wettbewerb richtet sich an Initiativen, Vereine oder Institutionen, Unternehmen, Betriebe und Kammern, die Flüchtlinge und andere Zugewanderte in Niedersachsen bei der Integration in Ausbildung unterstützen. Neben Bewerbungen aus den Institutionen werden auch Vorschläge Dritter angenommen.

Bewerbungen sind per E-Mail an integrationspreis@stk.niedersachsen.de oder per Post an Niedersächsische Staatskanzlei, Stichwort „Niedersächsischer Integrationspreis 2017“, Planckstr. 2, 30169 Hannover, zu richten. Bewerbungsschluss ist Dienstag, 28. Februar 2017. Weitere Informationen für die Bewerbung gibt es unter http://www.migrationsbeauf-tragte-niedersachsen.de.

Weitere Informationen zum Niedersächsischen Integrationspreis 2017 finden Sie in unserem Flyer…

Hintergrund zur Vergabe des Niedersächsischen Integrationspreises

Aus den Bewerbungen wählt eine unabhängige namhaft besetzte Jury unter dem Vorsitz von Doris Schröder-Köpf die Preisträgerinnen und Preisträger aus, die am 29. August 2017 in einem Festakt im Alten Rathaus in Hannover ausgezeichnet werden. Neben Doris Schröder-Köpf gehören zur Jury:

Sabina Kaluza, aus Polen stammende Künstlerin und 1. Vorsitzende des Vereins „Braunschweiger Bildende Künstlerinnen und Künstler e.V.“,

Nariman Reinke, Hauptfeldwebel (w) bei der Bundeswehr und stellvertretende Vorsitzende des Vereins „Deutscher Soldat e.V.“. Reinke ist deutsch-marokkanischer Herkunft,

Norbert Trelle, Bischof von Hildesheim, stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz und dort Mitglied der Migrationskommission.

Heute in Lüneburg: Rap-Workshop mit Spax!

Unter dem Motto „Ich habe einen Traum“ erarbeiten junge Geflüchtete einen Song mit dem bekannten Rapper Spax. Im Mittelpunkt des zweitägigen Workshops steht der musikalische Dialog von Menschen mit verschiedener Herkunft. Bereits in der vergangenen Woche realisierte das Bündnis ein vergleichbares Event in Bad Zwischenahn, dessen Ergebnisse sich sowohl hören wie sehen ließen! More to come!

Fotos: STEP Hannover