Integration benötigt die Geschlechterperspektive

Nach Niedersachsen geflüchtete Frauen müssen beim Zugang zum Arbeitsmarkt eine höhere Integrationsleitung als Männer erbringen. Grund dafür sind die unterschiedlichen Erwerbs- und Bildungsstrukturen von Frauen und Männern in den Herkunftsländern. Es sollte daher geschlechtsspezifische Angebote geben für Spracherwerb, Qualifikation, Arbeitsförderung und die allgemeine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Wichtig sind auch der wirksame Schutz geflüchteter Frauen und eine Umsetzung des Gewaltschutzkonzeptes in allen Einrichtungen und Unterkünften sowie Angebote und Unterstützungsleistungen für ehrenamtliche Tätige im Integrationsprozess.

Weitere Informationen zur Tagung des Landesfrauenrates Niedersachsen e.V. und der Landesarbeitsgemeinschaft Kommunaler Frauenbüros am 21. Juni in Hannover finden Sie hier. Die Tagung wurde unterstützt durch das Land Niedersachsen im Rahmen der Förderung ehrenamtlicher Tätigkeit und Bürgergesellschaft.