Bundeswettbewerb „Zusammenleben Hand in Hand – Kommunen gestalten“ ausgeschrieben

Am 12.Juni 2017 hat das Bundesministerium des Innern den Bundeswettbewerb „Zusammenleben Hand in Hand – Kommunen gestalten“ ausgelobt. Der Wettbewerb soll Kommunen Anreize bieten, Konzepte für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Integration in der Kommune zu entwickeln. Der Bundeswettbewerb wird von den kommunalen Spitzenverbänden und vom Bundesverband Deutscher Stiftungen unterstützt.

Eingeladen zur Teilnahme sind alle deutschen Städte, Gemeinden und Landkreise. Teilnahmeberechtigt sind außerdem Kommunalverbände sowie die Träger der kommunalen Selbstverwaltung in den Stadtstaaten. Präventionsaktivitäten Dritter (z. B. Krankenkassen, Träger des ÖPNV, Veranstalter, Schulen) können nur als Bestandteil der Bewerbung einer Kommune berücksichtigt werden.

Für die prämierten Wettbewerbsbeiträge stellt das Bundesministerium des Innern insgesamt bis zu 1 Mio. Euro zur Verfügung.

Mit der Betreuung des Wettbewerbs ist das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) beauftragt worden, das für die Laufzeit des Wettbewerbs ein Wettbewerbsbüro eingerichtet hat. Kontaktdaten zum Wettbewerbsbüro, Informationen zum Wettbewerb sowie die Bewerbungsunterlagen stehen im Internet unter http://www.kommunalwettbewerb-zusammenleben.de zur Verfügung. Einsendeschluss für die Wettbewerbsbeiträge ist der 31. Dezember 2017.

Die Preisverleihung findet voraussichtlich im Juni 2018 in Berlin statt.

Regionale Integrationskonferenz „Bürgerliches Engagement“ am 8. Mai 2017 im Hundertwasserbahnhof in Uelzen

Auf Einladung der Landesbeauftragten Jutta Schiecke fand am 8. Mai die 4. Regionale Integrationskonferenz zum Thema „Bürgerliches Engagement“ im Hundertwasserbahnhof in  Uelzen mit über 60 Teilnehmern statt. Ziel der Veranstaltung war es, Hemmnisse und Bedarfe bei der ehrenamtlichen Arbeit zu identifizieren, die in der alltäglichen Arbeit zu Problemen führen.

Die Konferenz wurde eröffnet durch eine Begrüßung und einleitenden Worten der Landesbeauftragten Jutta Schiecke und Uelzens Bürgermeister Jürgen Markwardt. Anschließend referierte Rainer Schindler vom Landessozialamt zu Fördermöglichkeiten des Landes Niedersachsen für die Unterstützung ehrenamtlicher Tätigkeit. Im Zentrum seines Vortrages standen die Richtlinie Integrationslotsinnen und Integrationslotsen zur Qualifizierung und Weiterbildung von ehrenamtlich Tätigen und das Sonderprogramm für bürgerschaftliches Engagement in der Flüchtlingshilfe. Letzteres ist mit einem Förderbetrag von 1,5 Millionen Euro jährlich ausgestattet. Josefin zum Felde von der Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe des Landkreises Uelzen und Lutke Ebeling von der Flüchtlingshilfe Wrestedt knüpften in ihren anschließenden Impulsvorträgen an den Vorredner an. Sie skizzierten Bedarfe und Herausforderungen der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit und den Umgang mit Fördermitteln des Landes.

Hierauf folgten zwei Podiumsdiskussionen zu den Themen „Betriebe und Ehrenamt“ sowie „Hauptamt braucht Ehrenamt und umgekehrt“ unter der Moderation von Harald Ottmar, Direktor beim Amt für regionale Landesentwicklung in Lüneburg.

In der ersten Gesprächsrunde machten die Eheleute Anja und Jörg Packmohr von Energietechnik Packmohr GmbH deutlich, wo aus Sicht eines ausbildungswilligen Unternehmens der Schuh drückt. Das betrifft z. B. lange Entscheidungswege für Flüchtlinge auf dem Weg in die Arbeitswelt oder Vorschriften, die die Aufnahme einer Tätigkeit verhindern. Gleichzeitig schilderten sie jedoch anschaulich die Dankbarkeit, die sie durch ihr Engagement erfahren. An der Gesprächsrunde nahm auch Amani Kouakou teil, der im Herbst 2015 von der Elfenbeinküste nach Deutschland kam und nun in der Firma Energietechnik Packmohr GmbH eine Ausbildung absolviert. Er erweiterte die Sichtweise um die Perspektive eines Auszubildenden mit Migrationshintergrund. Vervollständigt wurde die Runde durch den Regionalkoordinator des Senior Experten Service, Klaus-Georg Basting. Er engagiert sich für Auszubildende, damit diese Ihre Ausbildung erfolgreich abschließen können und nicht aus unterschiedlichen Gründen abbrechen müssen.

Eine zweite Gesprächsrunde zum Thema „Hauptamt braucht Ehrenamt und umgekehrt“ mit Annika Quednau (CJD Jugendmigrationsdienst Uelzen), Beate Kummer (Samtgemeinde Bardowick) und Johann Vogelaar (AWOSOZIALe Dienste Lüneburg), befasste sich mit der Zusammenarbeit von Haupt und Ehrenamt. Hier wurde deutlich, dass eine gute Verzahnung der Tätigkeitsbereiche einen strukturierten Informationsfluss und Transparenz voraussetzt. Das kann zum Beispiel durch eine regelmäßige Unterrichtung über einen E-Mail-Verteiler erfolgen. Deutlich wurde auch, dass Ehrenamtliche für ihre Arbeit verlässliche Rahmenbedingungen und Kontinuität bei ihren Ansprechpartnern benötigen. Die Grenzen für das Ehrenamt sind erreicht, wenn beispielsweise eine psychologische oder juristische Betreuung den Einsatz von Fachleuten erfordert.

Zum Abschluss referierte Simone Welzien vom KESS Familienzentrum Nienhagen zur ehrenamtlichen Arbeit in einem Mehrgenerationenhaus in Nienhagen. Auch hier wurde noch einmal deutlich, wie wichtig Kommunikation im Umgang mit dem Ehrenamt ist. Wünschenswert sind eine systemübergreifende Kommunikation und eine Betrachtung, die Ehrenamtliche als Teil eines multiprofessionellen Teams versteht.

Die Ergebnisse der Konferenz tragen dazu bei, die ehrenamtliche und hauptamtliche Integrationsarbeit weiter zu verbessern. Die mitwirkenden Referenten und Podiumsteilnehmer haben anschaulich gute Beispiele aus den verschiedenen Aufgabenfeldern der täglichen Arbeit vorgestellt. Gleichzeitig wurden aber auch Problembereiche und die Grenzen einer ehrenamtlichen Integrationsarbeit offen angesprochen. Die Ergebnisse der Konferenz werden dem Bündnis „Niedersachsen packt an“ zur Verfügung gestellt.

Regionale Integrationskonferenz „Bürgerschaftliches Engagement“ des Amtes für regionale Landesentwicklung Leine-Weser

Am 9. Mai 2017 fand in Hildesheim die regionale Integrationskonferenz „Bürgerschaftliches Engagement“ des Amtes für regionale Landesentwicklung Leine-Weser statt.

Am Vormittag wurde in einer Talkrunde über Erlebnisse, Erfahrungen und Erfolge und gute Beispiele bürgerschaftlichen Engagements gesprochen. An der Talkrunde beteiligt waren Mohammed Nouali, Ghaylan Aldreiss, Mehmet Karakaya und Astrid Hunke

Mohammed Nouali, Ghaylan Aldreiss, Mehmet Karakaya und Astrid Hunke – Foto: Jasper Ehrich für Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser

Herr Nouali ist selbst 1992 als Maschinenbaustudent aus Marokko nach Deutschland gekommen und kann sich allzu gut an die Schwierigkeiten erinnern, die er hatte eine Wohnung bzw. ein Zimmer hier zu bekommen. Auch das konnte seiner Zeit nur gelingen, da er von engagierten Bürgerinnen und Bürgern unterstützt wurde. Er kann sich auch noch gut daran erinnern wie hart es war für die Aufnahme seines Studiums in nur ein paar Wochen das verlangte Sprachniveau zu erlangen. Heute, 25 Jahre später, ist er selbst ehrenamtlich sehr aktiv. Aber er ist hauptamtlich über asyl e.V. auch Integrationshelfer im Auftrage des Landkreis Hildesheim und betreut mehr als 500 Menschen in Elze, Gronau und Nordstemmen. Diese Herkules-Aufgabe, sagt er, sei ohne Ehrenamt gar nicht zu bewältigen. Er präsentierte zudem eine weiteren spannenden Ansatz: neben der Einbindung einheimischer Ehrenamtlicher, geflüchtete Menschen aktiv im Rahmen einer Flüchtlingsintegrationsmaßnahme als sogenannte ‚Hausmeister‘ einzubeziehen. Herr Nouali ist leidenschaftlicher Trainer und betonte, dass Sport der einfachste Weg, jemanden zu integrieren. Am Beispiel von dem Engagement von Herrn Nouali lässt sich deutlich erkennen, dass Hauptamt das Ehrenamt braucht, um den aktuellen Herausforderungen begegnen zu können. Aber genauso wichtig ist für das Ehrenamt das Hauptamt, um die Angebote zu koordinieren bzw. bekannt zu machen.

Ghaylan Aldreiss ist 31 Jahre und war Fernsehmoderator in Damaskus, er ist in 2016 aus Syrien über die Balkanroute hierher geflohen. Die Erfahrungen seiner Flucht teilt er in einem Blog. Nur wenige Monate seit seiner Ankunft hier in Deutschland hat er ein Praktikum bei einem lokalen Radiosender ,Radio Tonkuhle‘ in Hildesheim gemacht. Dort moderiert er nun ein Sendung namens ‚Brücke der Kulturen‘ die über Migrantenorganisationen, Flüchtlingsarbeit, internationale und interkulturelle Kulturarbeit berichtet – die Sendung läuft immer am 3. Dienstag im Monat 10 bis 11 Uhr. Bemerkenswerter Weise auf Deutsch. Die Erfahrungen und die persönliche Geschichte von Ghaylan Aldreiss hier in Deutschland zeigen uns, dass durch das Engagement einzelner Bürgerinnen und Bürger und zum Beispiel die Übernahme von Patenschaften von Flüchtlingen, was in vielen Städten und Gemeinden praktiziert wird, eine große Hilfe in der Flüchtlingsarbeit ist.

Herr Karakaya, IMPULS Hameln, ist Streetworker in einem Modellvorhaben aus der Bundesinitiative ‚Jugend stärken im Quartier‘. In dem Modellvorhaben sind als Fördergebiete der Kuckuck in Hameln, Hachmühlen in Bad Münder sowie der sog. Ostkreis Coppenbrügge/Salzhemmendorf ausgewählt. Das Förderprogramm läuft für 4 Jahre und je nach Bedarf werden Teilprojekte in den Fördergebieten durchgeführt. Die Stadtteile waren hauptsächlich durch den Zuzug von Osteuropäern, größtenteils Rumänen geprägt. Vor knapp zwei Jahren ergaben sich durch die vielen ankommenden geflüchteten Menschen neue Herausforderungen und es konnten bereits zahlreiche Teilprojekte wie z.B. ein Begegnungscafe, ein interkultureller Begegnungsgarten realisiert werden. Diese Angebote können jedoch auch nur durch die tatkräftige Unterstützung von freiwillig Engagierten Bürgerinnen und Bürgern realisiert werden. Herr Karakaya berichtete anschaulich von seinen Erfahrungen aus der Praxis und zeigte auf wie wichtig es ist, ein Medium zu schaffen, dass die Menschen zueinander bringt.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Regionalen Integrationskonferenz –
Foto: Jasper Ehrich für Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser

Frau Hunke hatte als Vertreterin der Regionalgruppe Süd der LAGFA an der Konferenz teilgenommen. Sie ist Mitglied der ersten Stunden einer der ersten Freiwilligenagenturen in Niedersachsen. Viele Ehrenamtliche wollen Flüchtlinge willkommen heißen, begleiten und unterstützen. Sie wollen helfen und wissen nicht, wie und wo. Deshalb wenden sie sich bestenfalls an die Freiwilligenagenturen vor Ort. Frau Hunke berichtete von den Schwierigkeiten im Arbeitsalltag der Freiwilligenagenturen und betonte wie wichtig die Vernetzung und Koordinierung der Angebote aber auch der Ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer ist und was die LAGFA tut, um die Vernetzung stetig zu verbessern. Sie hat sehr plastisch dargestellt, wie wertvoll die freiwilligen Helferinnen und Helfer in der Flüchtlingsarbeit sind, es aber auch in diesem Zusammenhang noch Optimierungsbedarf gibt, aber auch nicht zu viele helfende Hände geben kann.

Am Nachmittag fand ein interkultureller Workshop für Multiplikatoren in der Flüchtlingsarbeit statt. Die interkulturelle Trainerin Silke von Hoffmann definierte den Kulturbegriff und gemeinsam erarbeiteten die Teilnehmen anhand Ihrer Erfahrungen, Hemmnisse und positiven Erlebnisse im Arbeitsalltag, dass zur Einschätzung das neben der Kultur oftmals auch Rahmenbedingen und/oder die persönliche Auffassung Grund für Missverständnisse sein können.

Fotos: Jasper Ehrich für Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser

Sonderausstellung „Immer bunter. Einwanderungsland Deutschland“

Die Debatte um Geflüchtete und Asylsuchende erlebt gerade einen neuen Höhepunkt. Mehr als zwei Millionen Menschen sind im Jahr 2015 nach Deutschland gekommen. Einwanderung und deren Folgen sind in Deutschland aber kein neues Phänomen.

800 Objekte bilden die Facetten und Etappen der Einwanderung nach dem Zweiten Weltkrieg ab und erzählen Geschichten aus den unterschiedlichsten Perspektiven. Die Objekte sind Zeugen der vielfältigen Alltagskulturen und Weltbilder, aber auch der Spannungen und Konflikte im Einwanderungsland Deutschland. Die Ausstellung der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland bildet die Diskussion um Integration und Assimilation ab und thematisiert Ansichten über Identität und Staatsangehörigkeit, den Umgang mit fremden Kulturen und Religionen, Parallelgesellschaften, Fremdenfeindlichkeit und Islamophobie.

Termin
04.04.2017–06.08.2017

Veranstaltungsort
Landesmuseum Hannover
Willy-Brandt-Allee 5, 30169 Hannover

Eintrittspreise:
Tageskarte Sammlung und Sonderausstellung »Immer bunter«
5 € | ermäßigt 4 € | Familien 10 €
Kinder bis 4 Jahre kostenlos

Mehr zur Sonderausstellung im Landesmuseum Hannover…

Pressemitteilung und Bilder zur Ausstellung finden Sie hier…

Film – 4. Integrationskonferenz „Niedersachsen packt an“

Auch wenn die Zahl der eintreffenden Flüchtlinge zurückgegangen ist, nun geht es um den Spracherwerb und die Integration der Zugewanderten. Das ist das Fazit der Vierten Integrationskonferenz des Bündnisses „Niedersachsen packt an“ mit dem Titel „Werkstatt Bürgerschaftliches Engagement“, an der rund 700 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer und Verbandsvertreterinnen und -vertreter teilgenommen haben. Auf dem im Convention Center Hannover aufgebauten Markt der Möglichkeiten präsentierten mehr als 70 Vereine und Agenturen ihre wertvolle gesellschaftliche Arbeit.

Vierte Integrationskonferenz – Fotos

Broschüre „Bürgerschaftliches Engagement“ erschienen

Das Bündnis „Niedersachsen packt an“ stellt heute die Broschüre „Bürgerschaftliches Engagement für geflüchtete Menschen in Niedersachsen“ vor. Die Broschüre erscheint im Zusammenhang mit der Vierten Integrationskonferenz „Werkstatt Bürgerschaftliches Engagement“ am 6. März in Hannover. Sie können die Broschüre hier herunterladen:

Broschüre: Bürgerschaftliches Engagement für geflüchtete Menschen in Niedersachsen (PDF-Dokument 932 KB)

Niedersächsischer Integrationspreis 2017

Weil und Schröder-Köpf starten Wettbewerb zum Niedersächsischen Integrationspreis 2017: Integration in Ausbildung steht im Fokus

Die Niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, startete am 25.01.2017 gemeinsam mit Ministerpräsident Stephan Weil den Wettbewerb um den Niedersächsischen Integrationspreis 2017. Der Preis ist mit insgesamt 24.000 Euro dotiert. Zusätzlich vergibt das Bündnis „Niedersachsen packt an“ einen Sonderpreis in Höhe von 6.000 Euro. Die Verleihung des Integrationspreises erfolgt bereits zum achten Mal. Das Motto ist dieses Mal „Ausbildung. Angekommen in Niedersachsen“.

Mit dem Wettbewerb sollen neue Modelle bekannt gemacht werden, die die Integration durch Ausbildung fördern. Gute Projekte können als Anregung für weitere Akteure dienen, sowohl große Unternehmen, mittelständische und kleine Betriebe aber auch Handwerkskammern, Vereine oder Initiativen sind angesprochen.

Mit der Wahl des Mottos knüpfen Weil und Schröder-Köpf an die bisherige Arbeit des Bündnisses „Niedersachsen packt an“ an. Nach dem Spracherwerb ist die Integration in Ausbildung der nächste entscheidende Schritt für wirkliche Teilhabe. Menschen, die in Niedersachsen ausgebildet werden, sind hier angekommen. Sie qualifizieren sich und können ihre Potentiale zum Wohle der Gesellschaft entfalten und den Wirtschaftsstandort stärken. Eine gute Ausbildung ist die entscheidende Grundlage für beruflichen Erfolg und für eine eigenständige Existenzsicherung.

Der Wettbewerb richtet sich an Initiativen, Vereine oder Institutionen, Unternehmen, Betriebe und Kammern, die Flüchtlinge und andere Zugewanderte in Niedersachsen bei der Integration in Ausbildung unterstützen. Neben Bewerbungen aus den Institutionen werden auch Vorschläge Dritter angenommen.

Bewerbungen sind per E-Mail an integrationspreis@stk.niedersachsen.de oder per Post an Niedersächsische Staatskanzlei, Stichwort „Niedersächsischer Integrationspreis 2017“, Planckstr. 2, 30169 Hannover, zu richten. Bewerbungsschluss ist Dienstag, 28. Februar 2017. Weitere Informationen für die Bewerbung gibt es unter http://www.migrationsbeauf-tragte-niedersachsen.de.

Weitere Informationen zum Niedersächsischen Integrationspreis 2017 finden Sie in unserem Flyer…

Hintergrund zur Vergabe des Niedersächsischen Integrationspreises

Aus den Bewerbungen wählt eine unabhängige namhaft besetzte Jury unter dem Vorsitz von Doris Schröder-Köpf die Preisträgerinnen und Preisträger aus, die am 29. August 2017 in einem Festakt im Alten Rathaus in Hannover ausgezeichnet werden. Neben Doris Schröder-Köpf gehören zur Jury:

Sabina Kaluza, aus Polen stammende Künstlerin und 1. Vorsitzende des Vereins „Braunschweiger Bildende Künstlerinnen und Künstler e.V.“,

Nariman Reinke, Hauptfeldwebel (w) bei der Bundeswehr und stellvertretende Vorsitzende des Vereins „Deutscher Soldat e.V.“. Reinke ist deutsch-marokkanischer Herkunft,

Norbert Trelle, Bischof von Hildesheim, stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz und dort Mitglied der Migrationskommission.