Logo klein Niedersachen klar Logo

Zukunft mit Perspektive - Integration erfolgreich gestalten

3. Jahrestag des Bündnisses "Niedersachsen packt an" am 6. November 2018


Unter dem Motto: „Zusammen. Mehr.“ feierte das Bündnis am 6. November seinen 3. Jahrestag im Convention Center auf dem Messegelände Hannover.

Ministerpräsident Stephan Weil wies in seinem Grußwort vor den rund 500 Gästen darauf hin, dass nur durch gemeinsames Engagement die großen Aufgaben der Gesellschaft erfolgreich bewältigt werden können, nach dem Motto „Zusammen. Mehr“. Das bundesweit einmalige Bündnis trage durch seine vielen Engagierten und Unterstützer, die Initiativen und Projekte, und nicht zuletzt die Bündnispartner selbst zu einer hohen Akzeptanz für die Aufnahme und Integration von Geflüchteten in Niedersachsen bei und schaffe gemeinsam das, was alleine nicht möglich wäre. „Unglaublich viele Menschen und Organisationen haben bislang im Bündnis mit angepackt und damit auch eine klare Haltung gezeigt: Alle Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion sollen friedlich miteinander in diesem Land leben können – für Rassismus und Ausgrenzung ist kein Platz in Niedersachsen. Allen Beteiligten gilt dafür mein herzlicher Dank.“

Seit 2015 habe das beeindruckende Gemeinschaftswerk „Niedersachsen packt an“ mit seinen knapp 3000 Unterstützern viel Positives auf den Weg gebracht und Großartiges erreicht, so der Ministerpräsident. Integration benötige jedoch einen langen Atem. Deshalb werde die Landesregierung den eingeschlagenen Kurs gemeinsam mit den Bündnispartnern fortsetzen.


Eine Konferenzdokumentation zu der Veranstaltung finden sie ab nächster Woche hier!

Mehr Infos gibt es auch auf facebook - https://de-de.facebook.com/niedersachsenpacktan/

Fotos: Nader Ismail
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Treffen der kommunalen Integrationsbeauftragten und der Koordinierungsstellen Migration und Teilhabe im Landesmuseum Hannover

Auf Einladung der Niedersächsischen Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, haben sich am 15.10.2018 die Integrationsbeauftragten der Niedersächsischen Kommunen sowie Vertreterinnen und Vertreter der Koordinierungsstellen Migration und Teilhabe zu einem Informations- und Erfahrungsaustausch in Hannover getroffen. Rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren ins Landesmuseum Hannover gekommen, das seine Räumlichkeiten freundlicherweise zur Verfügung stellte. Die Moderation der Tagung übernahm Dr. Dursun Tan, Leiter des Referates Migration und Teilhabe in der Niedersächsischen Staatskanzlei.

Nachdem Matthias Görn, Vorstandsmitglied des Landesmuseums, und Gastgeberin Doris Schröder-Köpf Grußworte an ihre Gäste gerichtet hatten, wurden anstehende Aufgaben und Problembereiche der kommunalen Integrationsarbeit offen diskutiert. Dabei kam u.a. das Anliegen zum Ausdruck, die interkulturelle Öffnung der Verwaltungen voranzutreiben und die politische Partizipation von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte stärker zu fördern. Die Landesbeauftragte und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Staatskanzlei sowie verschiedener Ministerien standen den kommunalen Beauftragten Rede und Antwort.

Im Anschluss berichtete die Erste Stadträtin und Sozialdezernentin der Stadt Salzgitter, Christa Frenzel, vom Pilotprojekt „Start in den Lehrberuf“. Ziel dieses 2016 gestarteten und vom Jobcenters Salzgitter unterstützten Projekts ist es u.a., qualifizierten Pädagoginnen und Pädagogen, die aus ihrer Heimat geflohen sind und bereits über hinreichende deutsche Sprachkenntnisse verfügen, einen niedrigschwelligen Einstieg in das deutsche Schulsystem zu ermöglichen.

Das Aktionsbündnis „Niedersachsen packt an“ und der Niedersächsische Integrationspreis sind tragende Säulen des Engagements der Landesregierung im Bereich der Integration geflüchteter Menschen in Gesellschaft, Bildung und Arbeitsmarkt. Dr. Roland Hiemann und Undine Wahl, beide Referenten der Niedersächsischen Staatskanzlei, berichteten.

Den Abschluss des Tagesprogramms bildete das Thema „Zwangsheirat/Zwangsehen“. Unter Anwesenheit der neuen stellvertretenden Leiterin der Abteilung II (Frauen und Gleichstellung) im Niedersächsischen Sozialministeriums, Dr. Uta Biermann, informierte Irmak Kamali von Kargah e.V. über die Arbeit des Niedersächsischen Krisentelefons und klärte über die aktuelle Rechtslage in diesem schwierigen Tätigkeitsfeld auf.

Treffen der kommunalen Integrationsbeauftragten und der Koordinierungsstellen Migration und Teilhabe im Landesmuseum Hannover  

Integrationsdialog "Angekommen... weiter geht's!"



Das Amt für regionale Landesentwicklung Braunschweig veranstaltet am 15. November 2018 in der Stadthalle in Gifhorn einen Integrationsdialog zum Thema "Übergang Schule - Beruf". Dies ist der Start der Regionalen Integrationsdialoge/ Netzwerktreffen des Bündnisses in Fortsetzung der regionalen Integrationskonferenzen.

In drei Workshops soll die Frage der sinnvollen Gestaltung der Ausbildung von Geflüchteten diskutiert werden.

Mehr Informationen zu der Veranstaltung finden Sie

hier

und auf der Internetseite

www.arl-bs.niedersachsen.de

Follow-Up zur Integrationskonferenz "Wohnen und Leben"

 
Das Bündnis "Niedersachsen packt an" hat am Donnerstag (16. August 2018) in das Alte Rathaus nach Hannover zum Follow-Up zu der Integrationskonferenz "Werkstatt Wohnen und Leben" eingeladen.

Es wurden exemplarische Projekte aus den Bereichen Wohnen, Gemeinwesensarbeit und Quartiersmanagement aus Hildesheim, Sickte, Emden, Sögel und Dannenberg vorgestellt. Im Rahmen von zwei Talkrunden wurde diskutiert, welche Konzepte, Ansätze und Ideen erfolgreich sind und wo noch Entwicklungsbedarfe bestehen.

Hier finden Sie eine Dokumentation zu der Veranstaltung: Konferenzdokumentation

Das Publikum konnte sich über das Smartphone an der Diskussion beteiligen und Themen zu unterschiedlichen Fragestellungen vorschlagen. Die am meisten genannten Begriffe sind in den folgenden Übersichten am größten abgebildet:

 
 
 

Besonders wichtig für alle Teilnehmenden war es, feste Strukturen zu schaffen sowie Förderungen zu verstetigen um bezahlbaren Wohnraum und ein gutes Wohnumfeld durch Quartiersmanagement zu ermöglichen.
Für die musikalische Untermalung der Konferenz sorgte die aus Salzgitter angereiste „Lovers´ Band“.
Eine Bildergalerie zu der Veranstaltung finden Sie hier:

Henning Scheffen Photography
WWW.SCHEFFEN.DE

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Niedersächsischer Integrationspreis 2018

"Integration in Vereinswesen und Nachbarschaft"


 

Ministerpräsident Stephan Weil und die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe Doris Schröder-Köpf haben zusammen mit der Jury den Niedersächsischen Integrationspreis vergeben. Der Festakt fand am 27.08.2018 im Alten Rathaus in Hannover statt.

Der Preis stand unter dem Motto „Integration in Vereinswesen und Nachbarschaft“ und war mit insgesamt 24.000 Euro (vier Mal je 6.000 Euro) dotiert. Das Bündnis „Niedersachsen packt an“ vergab zudem einen Sonderpreis ebenfalls in Höhe von 6.000 Euro.

Neben Doris Schröder-Köpf gehörten der Oberbürgermeister der Stadt Delmenhorst Axel Jahnz sowie Nariman Hammouti-Reinke, Sabina Kaluza und Mina Salehpour der Jury an. Von den mehr als 160 Bewerbungen hat die Jury die folgenden fünf Preisträgerinnen und Preisträger ausgezeichnet:

  • Naturfreundejugend Braunschweig e.V.
  • Netzwerk Nachbarschaft Asendorf
  • Jugendfeuerwehr Heiningen
  • Kleingärtnerverein Deutsche Scholle
  • Buntes Leben im Englischen Viertel

Ausführliche Informationen und kleine Videopräsentationen zu den prämierten Vereinen und Initiativen erhalten Sie hier:

 
 
 

Radfahren vereint - Oldenburg on Tour

29. August 2018, 12.30 - 17.00 Uhr


 

Am 29. August findet in Oldenburg eine Radtour unter dem Motto "Radfahren vereint und Sport verbindet Menschen" statt. Die Tour startet am Schlossplatz in Oldenburg und endet beim Sommerfest der Erstaufnahmeeinrichtung in Blankenburg (10 km).

Ziel des LandesSportBundes (LSB) Niedersachsen, des StadtSportBundes Oldenburg, des Radsportverbandes Niedersachsen und der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen (LAB NI - Standort Oldenburg) ist es, die Begegnung und das Zusammenkommen von Menschen unterschiedlicher kultureller und sozialer Herkunft zu ermöglichen.


Mehr Informationen (Anmedeformular/ Flyer) finden Sie auf der Seite vom StadtSportBund Oldenburg:

Bündnis „Niedersachsen packt an“ am Weltflüchtlingstag

Ministerpräsident Stephan Weil und Landesbischof Meister im Gespräch mit jungen Geflüchteten aus Syrien


Anlässlich des heutigen UN-Weltflüchtlingstages hat sich Ministerpräsident Stephan Weil gemeinsam mit Landesbischof Ralf Meister – als Repräsentanten des Bündnisses „Niedersachsen packt an“ – mit jungen Geflüchteten und deren Ausbildungspaten getroffen. Gemeinsam haben sich die Bündnis-Vertreter aus nächster Nähe über erste Integrationserfahrungen und Rahmenbedingungen informiert und die bereits geleisteten Schritte der jungen Azubis und ihrer Paten gewürdigt.

 
Besuch beim Projekt "Ponte Azubis", Haus kirchlicher Dienste

Das Treffen fand statt mit Teilnehmenden aus dem Projekt „PonteAzubis“, einem Kooperationsprojekt vom Diakonischen Werk Hannover und dem Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt. Mit dabei waren:

  • Hanin Nader, studierte Wirtschaftswissenschaftlerin aus Syrien,
  • Ammar Shebli aus Syrien, der im August eine Ausbildung zum Industriemechaniker beginnt,
  • Ayman Youssef, ebenfalls aus Syrien, der eine kaufmännische Ausbildung im Bereich Spedition und Logistik anfängt,
  • „AusbildungsPate“ Ghalib Rababah, inzwischen pensionierter Informatiker, der die jungen Menschen aktiv und eng auf ihrem Weg in und durch die Berufsausbildung begleitet,
  • Moussa Soukouna aus Mali, der zurzeit i.R. eines Praktikums Probearbeiten leistet und eine Ausbildung zum Tischler anstrebt, mit seiner Ausbildungspatin Monika Bock
  • und Projektkoordinatorin Kathrin Altmann, vom Diakonischen Werk Hannover.

Gemeinsam wurde darüber gesprochen, was es konkret braucht, um beim Übergang Schule – Beruf erfolgreich sein zu können, und wie es uns gelingt, Geflüchtete zu ertüchtigen und zu begleiten, um sie in und durch eine Ausbildung zu bringen.

Ministerpräsident Weil zog sein persönliches Fazit: „Dazu braucht es viel Engagement und ein breites Bündnis!“ Projekte wie „Ponte Azubis“ mit engagierten Brückenbauern und verlässlichen Kümmerern zeigen: Hier wird angepackt! Niemand könne bestreiten, dass Integration eine große Aufgabe ist, er habe aber einen sehr guten Eindruck von den jungen Menschen hier. „Sie sind hochmotiviert; unsere Unternehmen können sich gut darauf einlassen“, so Weil.

Auch wenn es immer mehr Menschen aus den Haupt-Asyl-Herkunftsländern gelingt auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen und mehr junge Geflüchtete eine Ausbildung beginnen, bedarf es struktureller Hilfen und Erleichterungen für Geflüchtete. Wir stehen jetzt am Anfang der eigentlichen Integrationsarbeit – in Betrieben, bei Bildungsträgern, Vereinen, in den allgemein- und berufsbildenden Schulen, usw.

Waltraud Kämper, Projektleiterin von „PonteAzubis“ und Referentin im KDA, betonte: „Wir verstehen uns als Brückenbauer zwischen geflüchteten Frauen und Männern und der hiesigen Arbeitswelt. Wir brauchen Türöffner und Fürsprecher!“ Oft genüge es, die jungen Menschen einmal zur Probe arbeiten zu lassen. Ein Arbeitsversuch oder Praktikum sei oft der erste Schritt. „Wir unterstützen mit Kontakten in die Arbeitswelt, damit Geflüchtete und Unternehmen zueinander finden.“, so Kämper.

Landesbischof Meister unterstrich, hier arbeiten ehrenamtliche Patinnen und Paten mit, nehmen Geflüchtete an die Hand, bahnen Kontakte an. „Ich erlebe kompetente Menschen, die etwas für ihr Leben erreichen wollen. Ein tolles Projekt für ‚Niedersachsen packt an‘!“ Er wünschte dem Bündnis und dem Projekt, dass es auch künftig gelingt, weitere Ehrenamtliche und Unternehmen anzusprechen und für Projekte wie dieses zu gewinnen.

„Gemeinsam haben wir das Potenzial, etwas wirksam zu verändern.“, so Weil. Die Bündnispartner bekräftigten ihren Entschluss, im gemeinsamen Bemühen und Zusammenwirken innerhalb des Bündnisses „Niedersachsen packt an“ fortzufahren – ganz konkret und praxisorientiert. Mit der Bearbeitung praxisrelevanter Fragestellungen werde das Bündnis seine Arbeit fortsetzen – und u.a. an die Integrationskonferenzen zu den Handlungsfeldern Sprache/Bildung, Arbeit, Wohnen und Leben, Engagement und Teilhabe noch in diesem Jahr anknüpfen.

***

Am 20. Juni 2018 findet im Haus kirchlicher Dienste – ebenfalls anlässlich des Weltflüchtlingstages – eine Veranstaltung zu diesem Thema statt: „Ponte 3.0 – Geflüchtete auf dem Weg in Ausbildung“. Informationen hier...

 
 
 
Besuch bei Ponte Azubis
 
 
 
 
 
 

Hintergrund:

Der Weltflüchtlingstag ist ein von den Vereinten Nationen eingerichteter Aktionstag. Er wird seit 2001 alljährlich am 20. Juni begangen, um die Stärke, den Mut und die Widerstands­­fähig­keit, die Flüchtlinge, Vertriebene und Staatenlose täglich aufbringen, zu würdigen.

Das Bündnis „Niedersachsen packt an“ möchte anlässlich dieses Weltflüchtlingstages auf die hohe gesellschaftliche Bedeutung einer gelungenen Integration der geflüchteten Menschen zum Wohle aller in Niedersachsen lebenden Menschen hinweisen.

„PonteAzubis“ ist ein Kooperationsprojekt vom Diakonischen Werk und dem Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt, das von der Region Hannover gefördert wird. Ziel des Patenprogramms ist es, Brücken zu bauen zwischen geflüchteten Frauen und Männern, die eine berufliche Perspektive suchen, und Unternehmen, die Auszubildende suchen. Seit 2015 gab es bereits zwei Ponte-Projekte. Das Projekt „PonteAzubis“ ist in diesem Jahr gestartet. In sogenannten Ponte-Tandems arbeiten derzeit 18 geflüchtete Frauen und Männer mit 13 ehrenamtlichen Patinnen und Paten zusammen am erfolgreichen Einstieg in und der Bewältigung einer beruflichen Ausbildung.

Weitere Informationen:

https://www.diakonisches-werk-hannover.de/beratung-leistung/menschen-mit-migrationshintergrund/ponte-bruecken-in-den-arbeitsmarkt/

http://www.kirchliche-dienste.de/arbeitsfelder/arbeitswelt/ArbeitnehmerInnen/ponte/startseite

Niedersachsen packt seit 2015 an, um Geflüchteten zu helfen in unserer Gesellschaft anzukommen. Das Bündnis „Niedersachsen packt an“ wurde im November 2015 von der Landesregierung mit zahlreichen gesellschaftlichen Partnern ins Leben gerufen. Das Gespräch bei „PonteAzubis“ bildet den Auftakt für eine Reihe von weiteren Aktivitäten und Veranstaltungen, die aufzeigen, wo und wie in Niedersachsen „angepackt“ wird. Am 16. August 2018 findet in Hannover das „Follow Up“ zur Integrationskonferenz „Werkstatt Wohnen und Leben“ (August 2016) statt. Ab Herbst starten regionale Integrationsdialoge und Netzwerktreffen, u.a. zu den Handlungsfeldern Sprache und Arbeit.

World Refugee Day

Aktionstag von Museum Friedland und ‚Niedersachsen packt an‘ zum World Refugee Day


World Refugee Day  
World Refugee Day

Mehr Infos/ Flyer

Anlässlich des diesjährigen World Refugee Day der Vereinten Nationen haben das Museum Friedland und das Bündnis ‚Niedersachsen packt an‘ am 17. Juni zu einem Aktionstag eingeladen.

Rund um die Nissenhütte auf dem Gelände des Grenzdurchgangslagers Friedland wurde am Sonntag gemeinsam Sport getrieben, musiziert, getanzt, gemalt und gespielt.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Der UN-Weltflüchtlingstag wird alljährlich am 20. Juni begangen. Er wurde 2001 ins Leben gerufen, um die Stärke, den Mut und die Widerstandsfähigkeit zu würdigen, die Flüchtlinge, Vertriebene und Staatenlose täglich aufbringen. Der Gedenktag bietet staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen Gelegenheit, für die Ziele des Flüchtlingshochkommissariats der Vereinten Nationen (UNHCR) einzutreten: dies sind bessere Lebensbedingungen für die Betroffenen und ein bestmögliches Zusammenleben von Geflüchteten und einheimischer Bevölkerung. Mit dieser Veranstaltung möchten auch das Museum Friedland und das Bündnis „Niedersachsen packt an“ ihre ungeteilte Solidarität mit Flüchtlingen zum Ausdruck bringen und sie würdigen.

Internationaler Kindertag 2018

Landesaufnahmebehörde feierte Internationalen Kindertag


Anlässlich des Internationalen Kindertages am 01.06.2018 veranstaltet die LAB NI in Zusammenarbeit mit dem Bündnis „Niedersachsen packt an“ Spiel- und Spaßaktionen für die in den Einrichtungen der LAB NI lebenden Kinder.

Das bunte Programm sieht sportliche Aktionen wie Trampolinspringen, Schießen auf eine Torwand, Basketballzielwurf, Dosenwerfen, Zumba, Einführung in die Pedalos, Tauziehen, Sackhüpfen u.v.m. vor.

Daneben gibt es Kinderschminken, Lotterien, eine Schatzsuche, Eierlaufen etc.

Die Aktionen werden als Parcours aufgebaut, Stempel auf Laufkarten beim Durchlaufen der Stationen dokumentieren die Teilnahme und sind Garant für einen kleinen Preis.

Die Preise werden bewusst nicht für die Bestplatzierten ausgegeben. Beim internationalen Kindertag gilt das Motto“ Dabei sein ist alles – mach mit – hab Spaß – gemeinsam sind wir stark!

Kulinarisches: Heimische Küche, aber auch internationale Süßspeisen, zubereitet von den Eltern, runden das Angebot ab.

 
 
 
 

Veranstaltung "Integration im und durch Sport - zwischen Vergangenheit und Zukunft"

Bildungschancen nach der Flucht  
Bildungschancen nach der Flucht

Einwanderungsland Deutschland

Deutschland ist seit jeher geprägt von Menschen, die aus verschiedensten Gründen ihre alte Heimat verließen und hier sesshaft wurden.

Das Grenzdurchgangslager Friedland war und ist für viele dabei der Ausgangspunkt ihres neuen Lebens. Mit ihrer eigenen Migrationsgeschichte brachten sie unterschiedliche Startbedingungen mit. Vielen hat der Sport im Verein geholfen, in ihrer Nachbarschaft eine neue Heimat zu finden.

Aktuell wird über Integration vor allem mit Blick auf die in den letzten Jahren nach Deutschland geflüchteten Menschen diskutiert. Was können wir dabei aus den Erfahrungen vergangener Jahrzehnte lernen? Wo wiederholt sich Geschichte? Wie unterscheiden sich die Bedingungen für Integrationsprozesse zwischen den Zuwanderergruppen? Was bedeutet das für den Sport und die engagierten Menschen in den Vereinen?

Diese und weitere Fragen behandelt das Akademie-Forum

„Integration im und durch Sport – zwischen Vergangenheit und Zukunft“

am Dienstag, den 15.05.2018, im Grenzdurchgangslager Friedland.

In einer kurzen wissenschaftlichen Betrachtung, O-Tönen von Zeitzeugen sowie einer Diskussionsrunde wollen wir uns mit Ihnen dem Thema nähern.

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport, dem Museum Friedland und dem Grenzdurchgangslager Friedland statt.

Die Teilnahme an der Veranstaltung sowie die Führung durch das Museum Friedland sind kostenfrei.

Veranstaltung "Integration im und durch Sport" - Einladung und Anmeldeformular

Hier finden Sie die Einladung mit Programmablauf für die Veranstaltung "Integration im und durch Sport - zwischen Vergangenheit und Zukunft" am 15. Mai 2018 und das Anmeldeformular.

Welttag gegen Rassismus

Video-Statement von Bündnispartnern


Welttag gegen Rassismus  
Welttag gegen Rassismus

Am 21. März wird der „Internationale Tag gegen Rassismus“ der UN zur Erinnerung an das Massaker von Sharpeville 1960 veranstaltet. Diskriminierung aufgrund von Hautfarbe oder Herkunft ist ein wichtiges Thema. Problematisch sind auch die Verfolgung und Benachteiligung von Menschen durch kulturelle oder religiöse Unterschiede.

Der Tag wird jährlich i.R. der Internationalen Wochen gegen Rassismus ausgerichtet, in diesem Jahr vom 12. - 25. März 2018. Durch zahlreiche Veranstaltungen, 2018 allein rund 90 davon in Niedersachsen, versuchen diverse Organisationen und Einrichtungen die Bevölkerung für das Thema zu sensibilisieren.

Koordiniert wird die Aktion in Deutschland seit 2018 von der Stiftung gegen Rassismus (bis 2017: durch den Interkulturellen Rat).
Die Stiftung stellt u.a. Materialien zur Vfg., um diesen Tag in Kindergärten, Schulen oder andernorts zu begehen. Die Bedeutung ist sehr weitgehend: Auch der subtile und schleichende Rassismus im Alltag stellt ein erhebliches Problem dar. Z.B. durch Vorurteile gegenüber Andersgläubigen oder Personen mit anderer Nationalität, entsteht ein sozialer Kontrast, der die Bevölkerung stets weiter auseinander bringt. Aus diesem Grund sollen an diesem Tag starke Impulse gesetzt werden, die sich auch auf die restlichen Tage des Jahres auswirken.

Welttag gegen Rassismus

Weitere Informationen zum "Welttag gegen Rassismus" - Hintergrund, Materialien, Veranstaltungshinweise - finden Sie unter dem folgenden Link:

Kicken & Kochen

Volkswagen Konzern Flüchtlingshilfe und VfL Wolfsburg ermöglichen Begegnung


Kicken & Kochen: Volkswagen Konzern Flüchtlingshilfe und VfL Wolfsburg ermöglichen Begegnung - Volkswagen Auszubildende und Geflüchtete begegneten sich beim „Kicken & Kochen" - zusammen mit den Netzwerkpartnern aus der regionalen Flüch  
Kicken & Kochen: Volkswagen Konzern Flüchtlingshilfe und VfL Wolfsburg ermöglichen Begegnung - Volkswagen Auszubildende und Geflüchtete begegneten sich beim „Kicken & Kochen" - zusammen mit den Netzwerkpartnern aus der regionalen Flüch

- Gemeinsame Aktion: „Kicken & Kochen" zur Begegnung zwischen Volkswagen Auszubildenden und Geflüchteten

- VfL Nationalspielerin und Olympiasiegerin Babett Peter war Überraschungsgast am Abend

- Beitrag zu den „Internationalen Wochen gegen Rassismus"

Mit der Aktion „Kicken & Kochen" ermöglichte der Volkswagen Konzern gemeinsam mit dem VfL Wolfsburg ein Kennenlernen von jungen Geflüchteten, Volkswagen Auszubildenden und Netzwerkpartnern aus der regionalen Flüchtlingshilfe. „Erst kicken, dann kochen" hieß es für zwölf Volkswagen Auszubildende und zwölf Geflüchtete aus dem Fußballverein SSV Vorsfelde, die sich am Montag zuerst im HYGIA X-Perience Park und später im Wolfsburger PopUp-Space Markthalle trafen. Die Begegnungs-Aktion ist Teil des Engagements von Volkswagen während der „Internationalen Wochen gegen Rassismus".

Zuerst kämpften die Volkswagen Auszubildenden und die Fußballer des SSV Vorsfelde aus Guinea, Eritrea, Afghanistan und Syrien im HYGIA X-Perience Park mit sportlichem Ehrgeiz um Tore, danach ging es zum Kochen in die Markthalle Wolfsburg. Hier erwarteten die Teilnehmer in zweierlei Hinsicht Profis: zum einen VfL-Nationalspielerin und Olympiasiegerin Babett Peter und zum anderen zwei Profi-Köche vom Volkswagen Catering. Zum gemeinsamen Essen luden die Gastgeber auch regionale Partner der Flüchtlingshilfe vom Integrationsreferat der Stadt Wolfsburg über das DRK Wolfsburg-Mitte bis zur Agentur für Arbeit und JobCenter Wolfsburg ein, um sich bei arabischen und afrikanischen Gerichten wie „Tabouleh" und „Matoke" über Fortschritte und Herausforderungen der Flüchtlingsintegration auszutauschen.

Mit zahlreichen Aktionen fördern die Volkswagen Konzern Flüchtlingshilfe und der VfL Wolfsburg gemeinsam kulturelle Vielfalt in Wolfsburg. Der Volkswagen Konzern kombiniert sein seit 2016 regelmäßig stattfindendes Kochformat „Kitchen Stories" seit Kurzem mit dem sportlichen Part des Kickens beim Partner VfL Wolfsburg.

Ariane Kilian, Leiterin der Volkswagen Konzern Flüchtlingshilfe, erläutert: „Der Volkswagen Konzern engagiert sich in seinen Standortregionen seit Herbst 2015 für Geflüchtete. Hier in Wolfsburg haben wir gemeinsam mit der Stadt, mit gemeinnützigen Organisationen sowie mit vielen ehrenamtlich engagierten Volkswagen Kollegen tolle Projekte umgesetzt von Begegnungsangeboten und Fahrradwerkstätten über Hospitationen bis hin zur Ausbildungsperspektive für Geflüchtete."

Ralph Linde, Leiter der Volkswagen Group Academy und Schirmherr der Veranstaltung sagt: „Die Group Academy als interner Aus- und Weiterbilder unterstützt die Konzern Flüchtlingshilfe bei konzernweiten Maßnahmen für Sprach- und Berufsqualifizierung für mittlerweile rund 3.500 Geflüchtete. Und wir fördern die Begegnung zwischen Geflüchteten und jungen Volkswagen Kollegen – vom Azubi bis zum Doktoranden. Unsere Mitarbeiter berichten immer wieder: Der persönliche Kontakt baut Vorurteile ab und schafft ein besseres gegenseitiges Verständnis – ob bei der Ersthilfe in Flüchtlingscamps, beim Lotsenprogramm für Studienanfänger oder bei Begegnungsabenden wie dem heutigen."

Babett Peter, VfL Nationalspielerin, berichtet: „Mir gefällt die Idee, junge Menschen aus unterschiedlichen Kulturen über den Fußball zusammenzubringen. Auch in unserem Team spielen Fußballerinnen aus vielen unterschiedlichen Nationen zusammen und trotzdem harmonieren wir über Sprachbarrieren hinweg als Team. Fußball kann bei der Integration von Flüchtlingen ein wichtiger Faktor sein. Ein gutes Beispiel ist Fatmire Alushi, die als Kind mit ihrer Familie nach Deutschland kam. Mit ihr habe ich lange im Verein und in der deutschen Nationalmannschaft zusammengespielt."

„Mit Deutschen zu sprechen, miteinander Fußball zu spielen und gemeinsam zu kochen, das bedeutet mir sehr viel", sagte der aus Syrien stammende Yasser Altaima (31). Er hat gerade in einer in Wolfsburg ansässigen Einrichtung einen Integrationskurs absolviert.

Madleine Schramowski (21), die sich derzeit bei Volkswagen in der Ausbildung zur Industriemechanikerin befindet, betonte gestern Abend: „Die Veranstaltung zeigt mir, dass es gut ist, sich wirklich auf die Begegnung einzulassen und sich untereinander ohne Vorurteile auszutauschen."

„Kicken & Kochen" ist Teil des Volkswagen und VfL Wolfsburg Engagements während der „Internationalen Wochen gegen Rassismus", die der Volkswagen Konzern seit 2016 unterstützt. Diese bündeln vom 12. bis zum 25. März weltweit Projekte zu Vielfalt und Integration.

Kicken & Kochen: Volkswagen Konzern Flüchtlingshilfe und VfL Wolfsburg ermöglichen Begegnung - Begegnung beim gemeinsamen Kochen – Überraschungsgast: VfL Nationalspielerin Babett Peter.  
Kicken & Kochen: Volkswagen Konzern Flüchtlingshilfe und VfL Wolfsburg ermöglichen Begegnung - Begegnung beim gemeinsamen Kochen – Überraschungsgast: VfL Nationalspielerin Babett Peter.

Überblick über das Flüchtlingshilfe-Engagement des Volkswagen-Konzerns

Einen Überblick über das Flüchtlingshilfe-Engagement des Konzerns und seiner Marken gibt es unter folgendem Link:

Kicken & Kochen: Volkswagen Konzern Flüchtlingshilfe und VfL Wolfsburg ermöglichen Begegnung - Volkswagen Auszubildende und Geflüchtete kickten in gemischten Teams.  
Kicken & Kochen: Volkswagen Konzern Flüchtlingshilfe und VfL Wolfsburg ermöglichen Begegnung - Volkswagen Auszubildende und Geflüchtete kickten in gemischten Teams.

Heimaten finden!

Veranstaltung des Niedersächsischen Heimatbundes


Bildungschancen nach der Flucht  
Bildungschancen nach der Flucht

Wie finden NeubürgerInnen eine neue, eine zweite Heimat in Niedersachsen? Eine weitere Heimat zu finden, hat viel mit einem Gefühl der Zugehörigkeit zu tun. Land, Leute und kulturelle Besonderheiten kennenzulernen, sich selbst in eine neue Gemeinschaft einzubringen und das neue Lebensumfeld als Heimat aktiv mitzugestalten, dazu können wir NeubürgerInnen einladen.

Als Heimatvereine sind wir ideale Partner, um diese Einladung an NeubürgerInnen auszusprechen und über das Willkommen heißen im neuen Lebensumfeld in einen Dialog einzutreten. Nur wie können wir uns als Heimatvereine dieser Aufgabe widmen?

Gemeinsam mit Ihnen möchten wir diese und weitere Fragen an die bereits Engagierten in Niedersachsen stellen und über die Möglichkeiten von Heimatvereinen bei der Unterstützung von NeubürgerInnen diskutieren. Zusammen mit dem Schaumburg-Lippischen Heimatverein und der Schaumburger Landschaft möchten wir Ihnen am 11. April 2018 in Obernkirchen auf unserer Veranstaltung „Heimaten finden!" mehrere Projekte aus Niedersachsen vorstellen und erörtern, wie das Engagement von Heimatvereinen in der Integration gestaltet werden kann. Sie sind herzlich eingeladen, sich mit Ihren Fragen und Ideen einzubringen.

Einladung zur Veranstaltung "Heimatdialoge - Heimat teilen und gemeinsam gestalten!"

Hier finden Sie die Einladung zur Veranstaltung "Heimatdialoge - Heimat teilen und gemeinsam gestalten!" mit dem Programm und den Informationen zur Anmeldung zum Download.

Veranstaltung zum Internationalen Tag gegen Rassismus

"Kreativer Protest gegen Alltagsrassismus"


Einladung zu der Veranstaltung "Kreativer Protest gegen Alltagsrassismus"  
Einladung zu der Veranstaltung "Kreativer Protest gegen Alltagsrassismus"

Rassismus im Sprachgebrauch ist kein neues Thema. Auch nicht in der »weltoffenen« deutschen Gesellschaft. Die deutsche Sprache beinhaltet viele Begriffe, die kolonialistischen und/oder rassistischen Ursprungs sind.

Dass Sprache Macht bedeutet und Wirklichkeit erzeugt, ist auch die Alltagserfahrung von Isaiah Lopaz. Ein Künstler aus Los Angeles, der seit 2012 in Berlin lebt. Seine Analyse: »Wir leben in einer rassistischen Gesellschaft, auch in der Geschichtsschreibung und der Wissenschaft«. Ihn interessieren weniger pöbelnde »Wutbürger*innen« und gewalttätige Nazibanden. Er hat Großstadtliberale, Hipster und Young Professionals im Blick. Deren Geschichtsbewusstsein beschreibt er so: »Wenn es um Kolonien geht, kommt oft die Reaktion: Echt jetzt? Haben wir Deutschen wirklich Kolonien gehabt? Das wusste ich noch nicht…« Für den Künstler geht diese historische Unwissenheit bzw. Ausblendung mit einem Alltagsrassismus einher, der die alten Hierarchien reproduziert.

Isaiah Lopaz hat die rassistischen Sprüche gesammelt, denen er in Berlin ausgesetzt war. Und druckte sie auf T-Shirts. Die Motive verraten den stereotypen Blick auf People of Colour.

Einladung zur Veranstaltung "Kreativer Protest gegen Alltagsrassismus"

Hier finden Sie die Einladung zu der Veranstaltung "Kreativer Protest gegen Alltagsrassismus" am 21. März 2018.

Suchen. Finden. Verlieren. Eine Geschichte aus Albilat.

Theater mit Geflüchteten. Ein Projekt der Landesarmutskonferenz Niedersachsen.


Landesarmutskonferenz - Theater mit Geflüchteten  
Landesarmutskonferenz - Theater mit Geflüchteten

Die Grundlage unserer Geschichte bildet die persische Sage von „Rostam und Sohrab“. Rostam verbringt mit der Königstochter Tahmine eine Liebesnacht. Schon am nächsten Morgen muss er weiterziehen und schenkt ihr zum Abschied einen Armreif. Neun Monate später wird ein Sohn geboren. Sohrab. Als dieser zu einem Jüngling geworden ist, begibt er sich auf die Suche nach seinem Vater. Tahmine gibt ihm Rostams Armreif mit auf den Weg. Ohne dass sie es wissen, kommt es zu einer schicksalhaften Begegnung…


Termine

Premiere:

6. April 2018, 20.00 Uhr, die hinterbühne, Hildesheimer Str. 39a, 30169 Hannover

Grußwort:

Frau Dr. Carola Reimann, Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung. Hinterher gibt es bei einem Getränk die Möglichkeit zum Gespräch.

Karten VVK im Künstlerhaus Hannover, online über www.diehinterbuehne.de und an der Abendkasse. 5/7 Euro.


Weitere Termine

7. und 11. April 2018, 20.00 Uhr, Kulturzentrum Faust Warenannahme.

Karten: VVK Kulturzentrum Faust (Fon: 0511 45 50 01) und an der Abendkasse. 5 Euro.

Leitung und Regie:

Sonja Thöneböhn

Mareike Schlote

Marc Beinsen

Landesarmutskonferenz - Theater mit Geflüchteten
Landesarmutskonferenz - Theater mit Geflüchteten
Landesarmutskonferenz - Theater mit Geflüchteten  
Landesarmutskonferenz - Theater mit Geflüchteten

Die Schauspieler*innen:

Bahzad Dawoud

Ilknur Köstekci

Hosseyn Kamyab

Rabia Gökce Aydal-Sebastian

Sardar Ahma

Hamid Khodududi

Alina Lemke

Lauritz van Luijk

Bedri Demirkol

Zilan Sacik

Weitere Informationen zur Landesarmutskonferenz

Über die nachfolgende Website erhalten Sie weitere Informationen zur Landesarmutskonferenz Niedersachsen.

Per E-Mail erreichen Sie diese über folgende Adresse: landesarmutskonferenz@gmx.de

Upgration Kick Off / Einladung

Cameo Kollektiv - Einladung Upgration  
Cameo Kollektiv - Einladung Upgration

Großartiges entsteht wenn Menschen mit verschiedenen Perspektiven und Geschichten zusammenkommen und zusammenarbeiten. Ein Upgrade durch Migration. Upgration. Einen Prozess, den wir fördern und leben. Und der uns Möglichkeiten aufzeigt, wie wir gemeinsam eine offene Gesellschaft gestalten können.

Upgration ist eine Plattform, ein Onlinemagazin, ein offener Co-Workingspace, eine Geisteshaltung. Wir möchten Upgration zu einer sozialen Bewegung machen. Gemeinsam mit Ihnen und Euch. Raum ist dafür wichtig. Einen Raum in Form einer Plattform für Projekte im Themenfeld Migration und Teilhabe, einen Raum in Form eines Onlinemagazins für Inhalte, aber auch ein ganz konkreter Raum. Zum gemeinsamen Arbeiten, Ideenaustausch und zum Gestalten. Die Räume in der Leinstr. 16 wurden uns von der Landeshauptstadt Hannover über das Kulturbüro zur Verfügung gestellt, das über den Innovationsfonds Kunst und Kultur auch das Projekt upgration fördert. Wir haben renoviert, gewerkelt und uns eingearbeitet.

Jetzt würden wir uns freuen, Sie und Euch durch die neuen Räume zu führen und die Veröffentlichung unserer Plattform upgration.de am 1.März zu feiern.

Herzlichste Grüße
Cameo Kollektiv

Donnerstag, 1. März 2018 um 17:30 Uhr in der Leinstr. 16, Hannover (Nähe Markthalle).

(Quelle: Cameo Kollektiv, Leinstraße 16, 30159 Hannover)

Vom Ankommen zur Teilhabe. Flüchtlingspolitik als Aufgabe und Herausforderung niedersächsischer Kommunen

Gemeinsamer Fachtag des Flüchtlingsrats Niedersachsen e. V. und der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenverbände


Postkarte aus der Ideenbox des Bündnisses  
Postkarte aus der Ideenbox des Bündnisses

Am 31. Januar 2018 hatte der Flüchtlingsrat Niedersachsen e. V. gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenverbände zu der gemeinsamen Veranstaltung eingeladen. Im Focus stand das Thema: „Vom Ankommen zur Teilhabe. Flüchtlingspolitik als Aufgabe und Herausforderung niedersächsischer Kommunen“.

Im Mittelpunkt standen ein Vortrag von Prof. Dr. Rass (IMIS/Universität Osnabrück) zum Thema „Migration, Zuflucht und gesellschaftlicher Wandel in der Stadt. Perspektiven zwischen Momentaufnahme und longue durée“ und Beispiele aus der kommunalen Praxis für eine gelingenden Integration und Teilhabe vor Ort.

Flankiert von Vorträgen zu „Strategien und Fördermöglichkeiten für Kommunen“ und „Aufnahmekonzepte und ihre Umsetzung in Niedersachsen“. Ein Austauschgespräch zu den „Perspektiven der niedersächsischen Integrationspolitik 2018 – 2022“ rundete den Nachmittag ab.

Auch das Bündnis „Niedersachsen packt an“ war vor Ort. Am Informationsstand hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung Gelegenheit, sich über die Aktivitäten des Bündnisses zu informieren.

Eine Ideenbox bot die Möglichkeit, eigene Anregungen direkt an das Bündnis zu geben. Veranstaltungen in den Regionen, Belange in den Regionen und Ortschaften, Teilhabe geflüchteter Frauen, Vorstellung von Projekten, bezahlbarer Wohnraum, der Übergang in Ausbildung und Arbeit, Kundenbetreuung bei Deutschkursen oder ein schlichtes und gleichzeitig unterstützendes „Weiter so!!!!“ gehörten zu den Rückmeldungen.

Fachtag - Vom Ankommen zure Teilhabe  
Fachtag - Vom Ankommen zure Teilhabe
Postkarte aus der Ideenbox des Bündnisses  
Postkarte aus der Ideenbox des Bündnisses

Publikation "Zufluchtsort Kommune. Gelingende Aufnahme von Geflüchteten in Niedersachsen."

Im Rahmen des Fachtages "Vom Ankommen zur Teilhabe. Flüchtlingspolitik als Aufgabe und Herausforderung niedersächsischer Kommunen" des Flüchtlingsrates Niedersachsen e. V. und der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenverbände am 31. Januar 2018 wurde die Publikation des Flüchtlingsrates "Zufluchtsort Kommunen. Gelingende Aufnahme von Geflüchteten in Niedersachsen." veröffentlicht. Wir stellen diese Publikation an dieser Stelle gerne zum Download zur Verfügung.

Publikation „Zufluchtsort Kommune“ des Niedersächsischen Flüchtlingsrates e.V.

Publikation "Zufluchtsort Kommune"
Publikation "Zufluchtsort Kommune"

Im Rahmen des Fachtages "Vom Ankommen zur Teilhabe. Flüchtlingspolitik als Aufgabe und Herausforderung niedersächsischer Kommunen" des Flüchtlingsrates Niedersachsen e.V. und der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenverbände am 31. Januar 2018 wurde die Publikation des Flüchtlingsrates "Zufluchtsort Kommunen. Gelingende Aufnahme von Geflüchteten in Niedersachsen." veröffentlicht.

Die Publikation "ist eine Handreichung insbesondere für Vertreter_innen der niedersächsischen Kommunen, die mit Fragen der Aufnahme, Integration und Teilhabe von Geflüchteten befasst sind. Auf der Basis bestehender kommunaler Konzepte gibt die Broschüre einen Überblick über die vielfältigen Maßnahmen und Wege, mit denen niedersächsische Landkreise, Städte und Gemeinden Aufnahme, Wohnen, soziale Beratung und Begleitung, Gesundheitsversorgung, Sprachkurs- und Bildungsangebote, Arbeitsmarktzugänge und gesellschaftliche Teilhabe organisieren, koordinieren und konzipieren. Ergänzt werden die Praxisbeispiele durch Handlungsempfehlungen und Forderungen, die insbesondere Wohlfahrtsverbände, Flüchtlingsräte und Selbstorganisationen vorbringen und die auch von der neueren Forschung formuliert werden.

Schwerpunkte der Handreichung sind: 1) die kommunalen Rahmenbedingungen für eine gelingende Integration und Teilhabe (Selbstverständnis der Kommunen, Integrationskonzepte, Vernetzung, Qualitätssicherung und Beschwerdemanagement); 2) der Weg von der Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünften zum dezentralen Wohnen; 3) die Soziale Betreuung, die Standards der Sozialen Arbeit, die ehrenamtlichen Strukturen sowie die Gemeinwesenarbeit; 4) Sprache, Bildung und Arbeit (Sprachkurse, Bildungszugänge, Förderketten, Arbeitsmarktzugänge für Frauen)."

(Quelle: Niedersächsischer Flüchtlingsrat e.V., https://www.nds-fluerat.org/27578/aktuelles/zur-gelingenden-aufnahme-von-gefluechteten-in-niedersachsen-zwei-neue-broschueren-im-amba-netzwerk/)

 

Engagement für Geflüchtete

Studie zeigt: Viele Menschen engagieren sich freiwillig für Flüchtlinge


Publikation "Engagement in der Flüchtlingshilfe"
Publikation "Engagement in der Flüchtlingshilfe"

Seit 2015 haben insgesamt 55 Prozent der Bevölkerung ab 16 Jahren Flüchtlinge in Deutschland unterstützt. Aktuell leisten noch 19 Prozent der Bevölkerung aktive Flüchtlingshilfe oder helfen auf andere Weise. Das ist das Ergebnis einer Studie im Auftrag des Bundesfamilienministeriums.

Mit der Zunahme der Flüchtlingszahlen im Herbst 2015 haben viele Menschen begonnen, sich für Flüchtlinge zu engagieren. Rund 55 Prozent der Bevölkerung ab 16 Jahren haben seit 2015 Hilfe für Geflüchtete geleistet, sei es durch Geld- und Sachspenden, öffentliche Fürsprache oder aktive Hilfen. Derzeit sind noch 19 Prozent als aktive Helfer, Spender oder Unterstützer aktiv. Das sind die Zahlen der repräsentativen Studie "Engagement in der Flüchtlingshilfe", die das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Bundesfamilienministeriums durchgeführt hat.

Anlässlich der Veröffentlichung der Studie betonte Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley:

"Die vorliegenden Zahlen belegen eine hohe Hilfsbereitschaft und Solidarität in unserem Land. Freiwilliges Engagement ist unabdingbar für die Integration Geflüchteter. Deshalb wollen wir die Rahmenbedingungen für dieses Engagement weiter verbessern und mehr Nachhaltigkeit und Planungssicherheit schaffen. Auch die Kooperation zwischen Staat, Zivilgesellschaft und Wirtschaft wollen wir weiter ausbauen."

Die Studie zeigt, dass ein Aktivierungsschub wie im Herbst 2015 an die konkrete Notsituation gebunden ist: Viele der Ersthelferinnen und Ersthelfer haben ihr Engagement nach der Bewältigung der drängendsten Problemen beendet oder setzen es in anderen Bereichen fort. Aktive Flüchtlingshilfe, wie zum Beispiel Sprachunterricht, Begleitung bei Arztbesuchen oder Patenschaften, leisten derzeit noch 11 Prozent der Bevölkerung. Dreiviertel der aktiven Flüchtlingshelfer wollen ihr Engagement auch in den nächsten Jahren fortsetzen.

Weitere zentrale Aussagen der Studie lauten:

  • Rund 5,5 Stunden pro Woche verwenden Freiwillige in der Flüchtlingshilfe durchschnittlich für ihren Einsatz; der durchschnittliche Zeitaufwand in anderen Bereichen des Engagements beträgt 3,7 Stunden.
  • Eine deutliche Mehrheit der Engagierten berichtet über Rückhalt für ihr Engagement im eigenen Umfeld: 67 Prozent erleben in der Regel positive Reaktionen aus dem persönlichen Umfeld; auch in Ostdeutschland und in ländlichen Regionen berichten ca. 60 Prozent von weit überwiegend positiven Reaktionen.
  • 81 Prozent geben an, viel Dankbarkeit von Flüchtlingen zu erfahren; 64 Prozent, dass sie bei ihrer Hilfe Neues erfahren und gelernt haben. 60 Prozent haben durch das Engagement neue Freunde gewonnen.
  • 80 Prozent der aktiven Helferinnen und Helfer berichten über viel Freude an ihrem Engagement. Häufiger als andere legen die Engagierten in der Flüchtlingshilfe Wert darauf, sich gesellschaftlich zu engagieren (69 Prozent) und etwas zur Verwirklichung sozialer Gerechtigkeit beizutragen (84 Prozent; im Durchschnitt der Bevölkerung möchten das immerhin auch 65 Prozent).

Die Studie zeigt aber auch kritische Stimmen:

  • 24 Prozent der Flüchtlingshelferinnen und Flüchtlingshelfer geben an, sie seien wegen ihres Engagements angefeindet oder beleidigt worden.
  • 58 Prozent sind skeptisch, was die Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt betrifft. Probleme werden bei den Engagierten am häufigsten durch bürokratische Hürden (54 Prozent) und Verständigungsprobleme (48 Prozent) erlebt. 61 Prozent der Engagierten wünschen sich eine schnellere und weniger komplizierte Zusammenarbeit mit den amtlichen Stellen.

Zur Studie

Um das Engagement in der Flüchtlingshilfe zu untersuchen, führte das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Bundesfamilienministeriums eine zweistufige Untersuchung durch. In einer ersten Umfrage wurde die Beteiligung an der freiwilligen Flüchtlingshilfe im Rahmen einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage mit rund 1.400 Befragten ab 16 Jahren erfragt. Auf Grundlage der damit ermittelten Strukturinformationen wurde eine Stichprobe von 558 aktiven Helferinnen und Helfern für die zweite Umfrage zusammengestellt. Im Juli und August 2017 fanden dann persönliche Interviews statt.

Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach über das Engagement in der Flüchtlingshilfe

Der Ergebnisbericht der Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach über das Engagement in der Flüchtlingshilfe ist hier zu finden:


Quelle/Text

"Aktuelle Meldung" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/studie-zeigt--viele-menschen-engagieren-sich-freiwillig-fuer-fluechtlinge/121758

Weil und Schröder-Köpf starten Wettbewerb zum Niedersächsischen Integrationspreis 2018: Integration in Vereinswesen und Nachbarschaft

Grafik Integrationspreis  
Grafik Integrationspreis

Die Niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, startet am (heutigen) Mittwoch gemeinsam mit Ministerpräsident Stephan Weil den Wettbewerb um den Niedersächsischen Integrationspreis 2018. Der Preis ist mit insgesamt 24.000 Euro dotiert.

Zusätzlich vergibt das Bündnis „Niedersachsen packt an“ einen Sonderpreis in Höhe von 6.000 Euro. Die Verleihung des Integrationspreises erfolgt bereits zum neunten Mal. Das Motto ist in diesem Jahr „Integration in Vereinswesen und Nachbarschaft“.

Der Wettbewerb richtet sich an Initiativen, Vereine (mit Ausnahme von Sportvereinen) oder Institutionen, die Flüchtlinge und andere Zugewanderte in Niedersachsen durch Initiativen und Projekte im Vereinswesen oder in der Nachbarschaft bei der Integration unterstützen und damit einen entscheidenden Beitrag zur Teilhabe am Gemeinwesen leisten. Ziel ist es, gute Ideen, Vorhaben und Umsetzungen zu würdigen und landesweit bekannt zu machen.

Mit der Wahl des Mottos knüpfen Weil und Schröder-Köpf an die bisherige Arbeit des Bündnisses „Niedersachsen packt an“ an. Neben dem Spracherwerb ist der Erwerb von interkulturellen Kompetenzen im gemeinsamen Alltag der entscheidende Schritt für nachhaltige Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Zugewanderte Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft, die in Niedersachsen angekommen sind und hier heimisch werden möchten, lernen die kulturellen Traditionen und Gewohnheiten am besten im guten Miteinander der Nachbarschaft mit ortsansässigen Mitbürgerinnen und Mitbürgern ebenso wie in einem vitalen Vereinswesen kennen.

Bewerbungen sind per E-Mail an integrationspreis@stk.niedersachsen.de oder per Post an

Niedersächsische Staatskanzlei

Stichwort „Niedersächsischer Integrationspreis 2018“

Planckstr. 2

30169 Hannover

zu richten. Bewerbungsschluss ist Mittwoch, 28. Februar 2018.

Informationen zum Integrationspreis

Weitere Informationen für die Bewerbung gibt es auf der Homepage der Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe des Landes Niedersachsen.

Hintergrund zur Vergabe des Niedersächsischen Integrationspreises

Aus den Bewerbungen wählt eine unabhängige, namhaft besetzte Jury unter dem Vorsitz von Doris Schröder-Köpf die Preisträgerinnen und Preisträger aus, die am 27. August 2018 in einem Festakt im Alten Rathaus in Hannover ausgezeichnet werden.

 

Osnabrücker Rat verabschiedet neues Integrationskonzept „Von der Erstaufnahme zur Überleitung in die Regelsysteme“

Deckblatt Konzept „Von der Erstaufnahme zur Überleitung in die Regelsysteme"  
Deckblatt Konzept „Von der Erstaufnahme zur Überleitung in die Regelsysteme"

Die Stadt Osnabrück steht schon seit Jahren für gelungene Lösungsansätze und -strategien in der Integration von Zuwanderern, u. a. hat sie vor fünf Jahren frühzeitig mit dem Konzept zur Wohnraumversorgung und Integration von Flüchtlingen sowie mit zwei wesentlichen integrationsfördernden Maßnahmen - der dezentralen Unterbringung und der Einrichtung einer Koordinierungsstelle Flüchtlingssozialarbeit - die Weichen für eine Willkommenskultur gestellt und nicht zuletzt infolge dessen den Zuzug von rund 4.600 Geflüchteten in die Friedensstadt Osnabrück seit 2014 nicht als „Flüchtlingskrise“ erlebt.

Inzwischen steht nicht mehr die Erstversorgung im Fokus, nunmehr sind langfristige Perspektiven zu entwickeln und die Integration von Geflüchteten bzw. Asylsuchenden und deren Familiennachzug in die Stadtgesellschaft zu erleichtern. Vor diesem Hintergrund unterliegen die Anforderungen eines kompetenten und strategischen Integrationsmanagements ständigem Wandel und müssen weiterentwickelt werden.

Daher hat sich die Stadt Osnabrück das Ziel gesetzt, die veränderten Rahmenbedingungen in der Flüchtlingsaufnahme und -versorgung deutlich zu machen, die Herausforderungen zu skizzieren sowie Veränderungen in der Flüchtlingssozialarbeit sowie im Wohnraum-Management zu kennzeichnen. In den kommenden Jahre gilt es, die Menschen bei ihren Integrationsbemühungen zu begleiten, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken sowie die sich weiter diversifizierende Einwohnerschaft von Osnabrück von über 50.000 Personen mit Migrationshintergrund in ihrem Selbstverständnis als Friedensstadt zu fördern.

Im Dezember 2017 konnte der Stadtrat das federführend von der städtischen Integrationsbeauftragten Seda Rass-Turgut und unter Beteiligung des Koordinierungsstabes Integration der Stadtverwaltung, der Koordinierungsstelle Flüchtlingssozialarbeit (mit Caritasverband und der Outlaw gGmbH), der Arbeitsagentur und des Jobcenters Osnabrück sowie der Hochschule und der Universität Osnabrück entwickelte Konzept „Von der Erstaufnahme zur Überleitung in die Regelsysteme“ verabschieden. Die gleichnamige Broschüre gewährt einen umfassenden Überblick der Bedarfe und möglicher kommunaler Handlungsoptionen und ist als Datei abrufbar unter https://www.osnabrueck.de/integration.html

Koordinierungsstab Integration der Stadt Osnabrück  
Koordinierungsstab Integration der Stadt Osnabrück

Integrationskonzept der Stadt Osnabrück

Konzept der Stadt Osnabrück "Von der Erstaufnahme zur Überleitung in die Regelsysteme"

Das Konzept der Stadt Osnabrück "Von der Erstaufnahme zur Überleitung in die Regelsysteme" ist über den folgenden Link abrufbar.

Welcome Board zu Gast im Klassenzimmer

Das Besuchsprogramm »Welcome Board zu Gast im Klassenzimmer« wird durch zusätzlich bereitgestellte Mittel des Niedersächsischen Kultusministeriums aus dem Aktionsprogramm HAUPTSACHE:MUSIK! ermöglicht

Walid Amer in Bad Münder  
Welcome Board zu Gast im Klassenzimmer: Walid Amer in Bad Münder

Niedersachsen ist vielfältiger geworden. In den letzten drei Jahren sind viele Menschen neu nach Deutschland und Niedersachsen gekommen. Im Gepäck: neue Lieder, Melodien, Rhythmen und Instrumente. Ein Schatz, der Ohren öffnet, Menschen über Sprachgrenzen hinweg verbindet und Möglichkeiten für neue Experimente im Musikunterricht eröffnet. „Welcome Board zu Gast im Klassenzimmer“ ist ein schulisches Musikvermittlungsprogramm. Musiker*innen aus dem Netzwerk des Welcome Board besuchen Schulklassen aller Schulformen und Altersstufen, um Schüler*innen hautnahe Begegnungen mit ihrer Musik, ihren Instrumenten und Biographien zu ermöglichen. Die Musiker*innen stammen aus unterschiedlichen Teilen der Erde wie Syrien, dem Iran oder Senegal. Mit ihren Instrumenten spiegeln sie die Diversität musikalischer Einflüsse wider: von der Oud, Darbouka, Djembe über Daf, Kamantsche, Laute bis zur Kanun und Santur.

Auf die Unterrichtsbesuche werden die Musiker*innen in eigens dafür entwickelten Workshops vorbereitet. Die Musiker*innen berichten den Schüler*innen von ihrem Alltag als Musiker, von der Faszination für ihr Instrument und der vielfältigen Musik dahinter und stellen u. a. traditionelle Musik aus ihrer Heimat vor. Themen wie Integration, Flucht und Teilhabe sind in dem Zusammenhang (offenkundig oder unterschwellig) mit dem Besuch verknüpft und werden sensibel behandelt und aufgenommen.
Auch für die Lehrkräfte gibt es einen vorbereitenden Workshop, in dem exemplarische Einheiten des Unterrichtsbesuchs durchgeführt werden. Außerdem wird das eigens für das Programm entwickelte Unterrichtsmaterial, das auf der Homepage der Musikland Niedersachsen gGmbH kostenlos zum Download zur Verfügung steht, vorgestellt und einige Kapitel wie z.B. die Erarbeitung eines syrischen Liedes exemplarisch erarbeitet.

Welcome Board ist eine gemeinsame Initiative der Musikland Niedersachsen gGmbH und des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur zur Unterstützung geflüchteter und immigrierter Musikschaffender. Seit der Einrichtung 2016 schafft das Team Begegnungsräume, steht für gelebte Offenheit gegenüber Musik und Menschen aus anderen Regionen der Welt ein und zeigt zugleich Wege zur nachhaltigen Teilhabe im kulturellen und gesellschaftlichen Leben Niedersachsens auf.

(Text: Musikland Niedersachsen)

Kontakt: Maher Farkouh, Projektleitung Welcome Board, farkouh@musikland-niedersachsen.de

Welcome Board zu Gast im Klassenzimmer

Weitere Informationen zum Projekt "Welcome Board zu Gast im Klassenzimmer" finden Sie unter dem folgenden Link:

Walid Amer in Bad Münder  
Welcome Board zu Gast im Klassenzimmer: Walid Amer in Bad Münder
Welcome Board zu Gast im Klassenzimmer  
Welcome Board zu Gast im Klassenzimmer
Welcome Board zu Gast im Klassenzimmer  
Welcome Board zu Gast im Klassenzimmer
Welcome Board zu Gast im Klassenzimmer  
Welcome Board zu Gast im Klassenzimmer
Welcome Board zu Gast im Klassenzimmer  
Welcome Board zu Gast im Klassenzimmer
Welcome Board zu Gast im Klassenzimmer  
Welcome Board zu Gast im Klassenzimmer
Welcome Board zu Gast im Klassenzimmer  
Welcome Board zu Gast im Klassenzimmer
Welcome Board zu Gast im Klassenzimmer  
Welcome Board zu Gast im Klassenzimmer
Welcome Board zu Gast im Klassenzimmer  
Welcome Board zu Gast im Klassenzimmer
Welcome Board zu Gast im Klassenzimmer  
Welcome Board zu Gast im Klassenzimmer
Welcome Board zu Gast im Klassenzimmer  
Welcome Board zu Gast im Klassenzimmer
Welcome Board zu Gast im Klassenzimmer  
Welcome Board zu Gast im Klassenzimmer
Welcome Board zu Gast im Klassenzimmer  
Welcome Board zu Gast im Klassenzimmer
Welcome Board zu Gast im Klassenzimmer  
Welcome Board zu Gast im Klassenzimmer
Welcome Board zu Gast im Klassenzimmer  
Welcome Board zu Gast im Klassenzimmer

Sie übersetzt nicht nur die Sprache

Lina Andura aus Syrien macht einen Bundesfreiwilligendienst bei der Caritas in Osnabrück.


Lina Andura aus Syrien macht einen Bundesfreiwilligendienst in der Flüchtlingssozialarbeit bei der Caritas in Osnabrück
Lina Andura aus Syrien macht einen Bundesfreiwilligendienst in der Flüchtlingssozialarbeit bei der Caritas in Osnabrück

Die Sprache, sagt Lina Andura. Die Sprache sei immer noch die größte Herausforderung. Dabei ist ihr Deutsch richtig gut. Vor drei Jahren ist die heute 29-Jährige aus Syrien nach Deutschland gekommen, hat Sprachkurse belegt, ihren Weg gesucht. Seit dem 1. Dezember 2017 macht sie einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) in der Flüchtlingssozialarbeit im Fachbereich Migration beim Caritasverband für die Stadt und den Landkreis Osnabrück. Sie, die einst selbst geflüchtet ist, hilft nun anderen mit einer ähnlichen Geschichte. "Das bereitet mir große Freude", sagt sie.

Möglich macht dies das Programm "Bundesfreiwilligendienst für Menschen mit Fluchterfahrung", das es seit Dezember 2015 gibt. Für Lina Andura ist dies die Chance, sich sozial zu engagieren und zugleich ihre Deutschkenntnisse zu verbessern. Und besonders ihre Muttersprache sind in ihrem neuen Job sehr gefragt: Sie begleitet arabischsprachige Geflüchtete bei Gängen etwa zu Behörden, zum Arzt oder zur Bank und übersetzt. "Am Anfang hatte ich Angst, dass ich nicht alles verstehe", sagt die zweifache Mutter. "Inzwischen klappt das aber ganz gut." Mit jedem Arbeitstag wird ihr Deutsch noch ein bisschen besser.

Für Melanie Kröger ist die neue Kollegin ein echter Glücksfall. Die Flüchtlingssozialarbeiterin bei der Caritas ist als Mentorin im Rahmen des BFD die erste Ansprechpartnerin für die Syrerin und arbeitet auch im Alltag eng mit ihr zusammen. "Lina bringt beim Übersetzen sehr viel Einfühlungsvermögen mit und hat einen guten Zugang zu den Menschen", betont sie. "Davon profitieren nicht nur die Klienten. Auch für uns übersetzt sie sehr oft - nicht nur die Sprache, sondern auch kulturelle Unterschiede."

An ihrem BFD im Caritas-Team an der Johannisstraße schätzt Lina Andura besonders das gute Miteinander, die Hilfsbereitschaft der Kollegen und die flexiblen Arbeitszeiten. Nach einem einmonatigen Praktikum im Vorfeld war ihr klar, dass sie hier länger arbeiten möchte. Sie wandte sich an die Arbeitsstelle Freiwilligendienste beim Bistum Osnabrück - mit Erfolg. Der Fachbereich Migration beim Caritasverband war gerne bereit, ihr eine Stelle einzurichten.

Ein Jahr dauert nun ihr Freiwilligendienst. Neben dem Job in der Flüchtlingssozialarbeit zählen dazu auch mehrere begleitende Seminare durch die Arbeitsstelle Freiwilligendienste des Bistums. "In meiner Seminargruppe von Freiwilligen bin ich die einzige Araberin", sagt die lächelnd. "Aber das macht nichts - es ist toll, dort so viele und gute Kontakte zu knüpfen." Für die Zeit nach dem BFD hat die 29-Jährige auch schon einen ziemlich genauen Plan: Sie möchte eine Ausbildung zur Sozialassistentin machen. Das Soziale liegt ihr.

(Quelle: Caritasverband für die Stadt und den Landkreis Osnabrück, http://www.caritas-os.de/os/aktuelles/lina-andura)

„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

Logo "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage"  
Logo "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage"

„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist ein zivilgesellschaftlich initiiertes und getragenes Projekt für alle Schulen.

Das Motto des Projekts lautet „all equal, all different“, d.h. die unterschiedlichen Menschen (all different) sollen unter der rechtsstaatlichen Garantie der Menschenwürde und des Rechts für alle und der Beachtung demokratischer Werte durch alle (all equal) frei, friedlich und gedeihlich zusammenleben können.

Dazu ist eine ständige Aufmerksamkeit und auch Mut (Courage) im alltäglichen Zusammenleben nötig: Gegenüber den überall lauernden Mechanismen des Herabsetzens, der Ausgrenzung, der Diskriminierung und des offenen Rassismus und damit zusammenhängend gegenüber der Frage, wie man Diskriminierung, Ausgrenzung, gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, Rassismus und allen Ideologien der Ungleichwertigkeit im Mikro- wie im Makroumfeld entgegentreten kann.

Die Aktion bietet Kindern, Jugendlichen und PädagogInnen die Möglichkeit, selbst das Klima an ihrer Schule zu gestalten und dauerhaft zu prägen. So hat das Projekt nachgewiesenermaßen einen spürbaren Einfluss auf das Schulleben, die Schulkultur und das Schulprofil.

„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, ist heute das mit Abstand größte Schulnetzwerk in Deutschland. Ihm gehören deutschlandweit derzeit über 2600 Schulen an, die von ca. eineinhalb Millionen SchülerInnen besucht werden. In Niedersachsen beteiligen sich zu Zeit 300 Schulen.

Mitmachen

Jede Schule kann den Titel erwerben, wenn sie folgende Voraussetzungen erfüllt: Mindestens 70 Prozent aller Menschen, die an einer Schule lernen und arbeiten (SchülerInnen, LehrerInnen, Personal) verpflichten sich mit ihrer Unterschrift, sich gegen jede Form von Diskriminierung an ihrer Schule einzusetzen, bei Konflikten couragiert einzugreifen, sie im Geist der Achtung des Respekts zu lösen ohne Anwendung von verbaler oder physischer Gewalt und regelmäßig Projekttage zum Thema durchzuführen.

"Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage"

Über folgenden Link kommen Sie zu der Homepage des Projektes "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage".

Refugee Radio Hildesheim

Radioworkshops für Menschen mit und ohne Fluchterfahrung


Logo Refugee Radio Hildesheim  
Logo Refugee Radio Hildesheim

Integration durch Radio ist das Ziel der Workshops im Projekt „Refugee Radio Hildesheim" von Radio Tonkuhle 105,3. In insgesamt fünf verschiedenen Kursangeboten wird Menschen mit und ohne Fluchterfahrung die Arbeit für das Radiomachen vermittelt, um die Deutschkenntnisse und damit die Chancen auf den Arbeits- und Ausbildungsmarkt auszubauen. Presse- und Meinungsfreiheit sind für Menschen mit Fluchterfahrung in ihren Heimatländern nicht selbstverständlich und können durch die eigene Produktion von Radiobeiträgen erlebt werden. Das Bürgerradio Radio Tonkuhle 105,3 gibt dafür eine Plattform. Durch das Netzwerk mit verschiedenen Einrichtungen in der Arbeit mit Menschen mit und ohne Fluchterfahrung sowie Schulen wird ein weites Teilnehmerfeld abgedeckt.

Der Antonia e.V. als Frauenredaktion von Radio Tonkuhle 105,3 bietet unter Anleitung von Rita Thönelt einen Workshop speziell für Frauen an. Die weiteren vier Workshops werden vom ausgebildeten Medienpädagogen und Projektleiter Dennis Kranz angeleitet. Beim Angebot „Bewerbung im Radio" wird an die Kenntnisse der jeweiligen Teilnehmerin oder Teilnehmer eine akustische Bewerbung produziert. Für Kinder und Jugendliche mit und ohne Fluchterfahrung werden in den Ferien Schnupperworkshops angeboten, die in den Schulferien 2018 stattfinden. Die Auseinandersetzung mit den verschiedensten Sitten und Gebräuchen soll in einem Workshop ebenfalls gesondert thematisiert werden. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer können danach an einem Radioworkshop für Fortgeschrittene teilnehmen.

Pressefoto_Refugee_Radio_Hildesheim_Foerderer_Partner  
Pressefoto_Refugee_Radio_Hildesheim_Foerderer_Partner

„Refugee Radio Hildesheim" ist ein Projekt von Radio Tonkuhle 105,3. Das Projekt wird gefördert vom Niedersächsischen Landesamt für Soziales, Jugend und Familie, der Niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM) und der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine. Radio Tonkuhle 105,3 kooperiert mit der Stadt Hildesheim, der Agentur für Arbeit Hildesheim, dem JobCenter Hildesheim, Asyl e.V., Antonia e.V. und weiteren Partnern. Alle Informationen zu den Angeboten sind auf www.tonkuhle.de zu finden.

Kontakt:

Radio Tonkuhle 105,3

Dennis Kranz

Andreas-Passage 1

31135 Hildesheim

Tel.: 05121 - 2960917

E-Mail: dkranz@tonkuhle.de

TiK – Trainer-innen-Ausbildung für interkulturelle Kompetenz

Freie Plätze - Anmeldung bis zum 4. Februar 2018


TiK – Trainer-innen-Ausbildung für interkulturelle Kompetenz  
TiK – Trainer-innen-Ausbildung für interkulturelle Kompetenz

Am 12. Februar startet die nächste Trainer-innen-Ausbildung für interkulturelle Kompetenz (TIK) des Landesjugendrings Niedersachsen e.V. und es gibt noch ein paar freie Plätze, um sich zu Jugendarbeit in der Migrationsgesellschaft weiter zu bilden.

Worum geht’s bei TiK?
Über 6 Module beschäftigt sich eine gleichbleibende Gruppe anhand von Gruppenarbeiten, Vorträgen, interaktiven Methoden, Austausch, Selbsterfahrungen, Filmausschnitten, Diskussionen und Rollenspielen mit diversitätsbewusster und rassismuskritischer Jugendarbeit. Die Fortbildung zielt darauf ab Wissen zu vermitteln, eine eigene Haltung zu
entwickeln und sich auf ein eigenes Training vorzubereiten um als Trainer-in in den eigenen Kontexten und darüber hinaus wirken zu können.
Diese Trainings tragen dazu bei, dass die Teilnehmenden besser gewappnet sind für die Jugendarbeit in der Migrationsgesellschaft. Bei erfolgreichem Abschluss der TiK-Fortbildung erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat.


Landesjugendring: TiK – Trainer-innen-Ausbildung für interkulturelle Kompetenz

Unter folgendem Link finden Sie weitere Informationen zur "Trainer-innen-Ausbildung für interkulturelle Kompetenz" des Landesjugendringes Niedersachsen e.V., die Termine zur TiK-Fortbildung sowie die Anmeldung.

Patenschaftsprogramm für Hannover.

Das Bürgerbündnis „Menschen verbinden Menschen“ fördert die weiterführende Integration von Geflüchteten


Initiative  
Initiative "Mensxchen verbinden Menschen"

In der Hoffnung, in Deutschland Sicherheit und Frieden zufinden, leben seit den letzten Jahren viele Zugewanderte bei uns. Ihnen will Hannover eine neue sichere Heimat sein.

„Menschen verbinden Menschen“ erleichtert Bürgerinnen und Bürger Hannovers den Einstieg in die unterstützende Begleitung vonGeflüchteten. In Zusammenarbeit mit vielen hannoverschen Initiativen,Vereinen und Organisationen vermittelt „Menschen verbinden Menschen“ ehrenamtliche Patinnen und Paten dorthin, wo sie gebraucht werden. Dabei wird eine passende Patenschaft auf Grundlage der Interessen, Fähigkeiten und auch der zeitlichen Ressourcen gesucht.

MACH MIT!

Reich Zugewanderten die Hand.

(Text: „Menschen verbinden Menschen“/Freiwilligenzentrum Hannover e.V.)

Flyer der Initiative "Menschen verbinden Menschen"

Hier finden Sie den Flyer "MACH MIT! Reich Zugewanderten die Hand" der Initiative "Menschen verbinden Menschen".

Refugees (welcome). Ein Rückblick.

Josephine Kuthning ist studierte Journalistin und realisiert als selbständige Autorin und Regisseurin zahlreiche Produktionen für Web und TV. Für die Friedrich-Ebert-Stiftung hat sie den Film „Refugees(welcome) – wie die Flüchtlingsdebatte Deutschland bewegt“ über die Diskussionen rund um die Flüchtlingspolitik gedreht und dabei viele Bürgerinnen und Bürger in Berlin interviewt.

Ein Interview mit Josephine Kuthning und der Film „Refugees (welcome) – wie die Flüchtlingsdebatte Deutschland bewegt“ findet sich auf der Seite der Friedrich-Ebert-Stiftung, zu der Sie unter dem nachfolgenden Link gelangen:

Integration auf kommunaler Ebene

Handlungsempfehlungen für eine gelingende Integration vor Ort


KAS-Publikation
KAS-Publikation "Integration auf kommunaler Ebene"

Integration, zumal die Integration der in den letzten Jahren nach Deutschland migrierten Flüchtlinge, ist eine Aufgabe, die zuvorderst in der Kommune – „vor Ort“ – bewältigt werden muss. Aufbauend auf den Ergebnissen der im Frühjahr 2017 erschienenen Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung „Integration vor Ort“, wird im vorliegenden Papier der Konrad-Adenauer-Stiftung der Frage nachgegangen, wie Integration in das Stadt- und Gemeindeleben gelingen kann.

(Text: Konrad-Adenauer-Stiftung)

KAS-Publikation "Integration auf kommunaler Ebene"

Über den folgenden Link kommen Sie zu der Homepage der Konrad-Adenauer-Stiftung und deren Publikation "Integration auf kommunaler Ebene - Handlungsempfehlungen für eine gelingende Integration vor Ort".

Einwanderungsland Deutschland

Bericht der Kommission „Perspektiven für eine zukunftsgerichtete und nachhaltige Flüchtlings- und Einwanderungspolitik“ der Heinrich-Böll-Stiftung


Titel Publikation Einwanderungsland Deutschland
Titel Publikation Einwanderungsland Deutschland

Weltweit gibt es rund 250 Millionen Migrantinnen und Migranten; weitere 65 Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht. Seit 2015 beantragten in der Bundesrepublik etwa 1,4 Millionen Flüchtlinge Asyl. Gestiegen ist nicht nur die Zahl von Geflüchteten, sondern die Einwanderung nach Deutschland insgesamt. Dies bringt Herausforderungen für Staat und Gesellschaft mit sich, die eine nachhaltige Flüchtlings- und Einwanderungspolitik erfordern. Dafür werden Ideen und Ressourcen verschiedener gesellschaftlicher Akteurinnen und Akteure nötig sein. Aus diesem Grund hat die Heinrich-Böll-Stiftung im Dezember 2015 eine Fachkommission eingesetzt, die Perspektiven für eine zukunftsgerichtete und nachhaltige Flüchtlings- und Einwanderungspolitik formulieren sollte. Der Bericht dieser Kommission liegt nun vor und bietet Handlungsempfehlungen, die wichtige Impulse für Politik und Gesellschaft in den Bereichen Migration und Integration geben können.

(Text: Heinrich-Böll-Stiftung, CreativeLizenz: CC-BY-NC-ND)

Einwanderungsland Deutschland - Bericht der Kommission der Heinrich-Böll-Stiftung

Hier gelangen Sie zu der Homepage der Heinrich-Böll-Stiftung und der Publikation: Einwanderungsland Deutschland - Bericht der Kommission „Perspektiven für eine zukunftsgerichtete und nachhaltige Flüchtlings- und Einwanderungspolitik“ der Heinrich-Böll-Stiftung.

Die Auftaktveranstaltung am 7. Januar 2016

Auftaktveranstaltung am 7. Januar 2016  
Auftaktveranstaltung am 7. Januar 2016

Am 7. Januar hat Ministerpräsident Stephan Weil bei einer Auftaktveranstaltung im VGH-Forum in Hannover den Startschuss für das breite Aktionsbündnis „Niedersachsen packt an“ gegeben, welches nun in die konkrete Arbeitsphase geht. Hauptaufgabe des Bündnisses ist im weitesten Sinne die Bündelung von Maßnahmen zur Integration von jüngst nach Niedersachsen zugewanderten Menschen, aber auch die Unterstützung der in der Flüchtlingshilfe engagierten Frauen und Männer.

In seiner Rede betonte der Ministerpräsident, dass das Bündnis dafür kämpfe, dass die Gesellschaft mitfühlend und weltoffen bleibt. Die Aufgabe der Integration der Flüchtlinge könne nur gemeinsam im Schulterschluss zwischen Politik und Gesellschaft bewältigt werden. Die jetzige Herausforderung berge auch Chancen. Es komme darauf an, nun die richtigen Schritte einzuleiten.

Emotional sehr bewegend war die Präsentation des von Franziska Stünkel in Zusammernarbeit mit der Internationalen Schule Region Hannover erstellten Kurzfilms „Boat Trip“, den Sie hier sehen können (englisch mit deutschen Untertiteln).

An der Auftaktveranstaltung in Hannover nahmen rund 350 Gäste aus allen Bereichen der Gesellschaft und aus ganz Niedersachsen teil.

Am 30. November des vergangenen Jahres hatten sich die Sozialpartner (DGB und UVN) sowie die beiden christlichen Kirchen in Niedersachsen mit der Landesregierung auf einen gemeinsamen Aufruf verständigt, in dem zu gemeinsamen Anstrengungen bei der Eingliederung von Flüchtlingen etwa bei Sprache, Arbeit und Wohnungsmarkt aufgefordert wird. Dem Aufruf sind seither mehr als 1400 Einzelpersonen und knapp 100 Institutionen gefolgt, indem sie sich auf den Internet- und Facebook-Seiten des Bündnisses registrieren ließen. Darunter sind auch prominente Persönlichkeiten wie etwa der Drogerie-Unternehmer Dirk Rossmann, Hannover-96-Präsident Martin Kind, Springreiterin Meredith Michaels-Beerbaum, Musiker Peter Maffay, Schauspielerin Renan Demirkan oder auch Eske Nannen, die Geschäftsführerin der Kunsthalle Emden.
In diesem Jahr will das Aktionsbündnis in drei Integrationskonferenzen die jeweils aktuellen Herausforderungen und Probleme der Integration besprechen und Lösungsvorschläge erarbeiten. Zur Vorbereitung der Integrationskonferenzen bilden sich Arbeitsgemeinschaften zu Schwerpunktthemen, etwa Spracherwerb und -förderung, Integration in den Arbeitsmarkt, freiwilliges Engagement, Wohnen und Leben usw. Auch auf lokaler Ebene sollen vom Bündnis veranstaltet kleinere Regionalkonferenzen stattfinden, um die Vielfältigkeit Niedersachsens und die damit verbunden unterschiedlichen Problemlagen im Flächenland Niedersachsen angemessen berücksichtigen zu können.

Daneben organisiert das Bündnis weitere Informations- und Kulturveranstaltungen, um das Zusammenleben von eingesessenen und Neubürgern und deren Integration zu unterstützen.

Last but not least sieht das Bündnis als eine seiner Hauptaufgaben auch die Würdigung und Anerkennung des ehrenamtlichen Engagements vieler tausend Menschen in Niedersachsen, die in der Flüchtlingshilfe tätig sind. Hierzu werden derzeit noch Formate erarbeitet, bei denen die prominenten Unterstützer eine wichtige Rolle spielen.

Die erste Integrationskonferenz ist für den 16. März 2016 vorgesehen. Die zweite Integrationskonferenz soll im Zeitraum Mai/Juni 2016 stattfinden, die dritte im Zeitraum Oktober/November 2016. Daran sollen sich jeweils Regionalkonferenzen anschließen.

Auftaktveranstaltung am 7. Januar 2016  
Auftaktveranstaltung am 7. Januar 2016
Auftaktveranstaltung am 7. Januar 2016  
Auftaktveranstaltung am 7. Januar 2016
Auftaktveranstaltung am 7. Januar 2016  
Auftaktveranstaltung am 7. Januar 2016
Auftaktveranstaltung am 7. Januar 2016  
Auftaktveranstaltung am 7. Januar 2016
Auftaktveranstaltung am 7. Januar 2016  
Auftaktveranstaltung am 7. Januar 2016
Auftaktveranstaltung am 7. Januar 2016  
Auftaktveranstaltung am 7. Januar 2016
Auftaktveranstaltung am 7. Januar 2016  
Auftaktveranstaltung am 7. Januar 2016
Auftaktveranstaltung am 7. Januar 2016  
Auftaktveranstaltung am 7. Januar 2016

Der Film zum Auftakt

 
zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln