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„Frauen müssen die Chance haben, Deutsch zu lernen und einen Beruf zu ergreifen – ohne Wenn und Aber“

„Frauen müssen die Chance haben, Deutsch zu lernen und einen Beruf zu ergreifen – ohne Wenn und Aber“



Am 6. Oktober fanden sich Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Celle, der European Trade Union Confederation, des UNHCR sowie die Netzaktivistin Kübra Gümüsay, die Schriftstellerin Barbara Sichtermann, Abteilungsleiterin Gaby Willamowius und Sozialministerin Cornelia Rundt in der Landesvertretung in Brüssel zusammen, um über die nachhaltige Integration geflüchteter Frauen in Gesellschaft und Arbeitswelt zu diskutieren. Die Veranstaltung bildete den Auftakt der von Europa-Staatssekretärin Birgit Honé initiierten Veranstaltungsreihe „#nachhaltig, #global, #regional“.



Gaby Willamowius sprach sich für eine nachhaltige Gleichstellung geflüchteter Frauen aus. Sie zeigte dazu verschiedene Aktivitäten des Bündnisses auf, wie z.B. das Gespräch mit dem Niedersächsischen Landesfrauenrat und die Einbindung kompetenter Frauen in die Arbeitsgruppen des Bündnisses. Auch die thematische Einbeziehung des Forenthemas „Wege für Frauen in die Arbeitswelt – Geschlechtergerechte Arbeitsmarktintegration“ auf der 2. Integrationskonferenz gehört zu den Aktivitäten des Bündnisses.



In diesem Forum wurde über den Ausbau besonderer Maßnahmen für Frauen zur Integration in den Arbeitsmarkt diskutiert. „Diese besonderen Maßnahmen sind für geflüchtete Frauen besonders wichtig, da Frauen häufiger als Männer keine Schule besucht haben und die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ihnen deutlich seltener gelingt“ so Gaby Willamowius.



Sozialministerin Cornelia Rundt betonte, Menschen in Not müsse geholfen wer­den, sie seien herzlich willkommen. Gleichzeitig könne erwartet werden, dass die hier geltenden Rechtsnormen und Werte befolgt werden. Dazu zähle der Gleichheitsgrundsatz sowie die Tatsache, dass die Emanzipation der Frauen offensiv vertreten und verteidigt werden sollte.



Insgesamt wurde bei der Veranstaltung deutlich, dass Niedersachsen erhebliche Anstrengungen, nicht nur finanzieller Art, unternommen hat und weiterhin unternehmen wird, um die erforderlichen Integrationsmaßnahmen auf den Weg zu bringen. Entscheidend sei, dass alle Maßnahmen so früh wie möglich beginnen und aufeinander aufbauen. Das gelte für Frauen wie für Männer gleichermaßen.





Eine Zusammenfassung der weiteren Vorträge können Sie im Wochenbericht der Landesvertretung bei der Europäischen Union (PDF) nachlesen.



Die vollständige Pressemitteilung zur Veranstaltung in Brüssel finden Sie hier… http://www.stk.niedersachsen.de/aktuelles/presseinformationen/auftakt-der-reihe-nachhaltig-global-regional-in-bruessel-mit-sozialministerin-cornelia-rundt-147522.html



Graphic Recording - Wege für Frauen in Arbeit  
Graphic Recording - Wege für Frauen in Arbeit
Graphic Recording - Wege für Frauen in Arbeit  
Graphic Recording - Wege für Frauen in Arbeit
Gaby Willamowius, heutige Staatssekretärin im Niederächsischen Kultusministerium  
Gaby Willamowius, heutige Staatssekretärin im Niederächsischen Kultusministerium
Cornelia Rundt, Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, 2013-2017  
Cornelia Rundt, Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, 2013-2017
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