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Regionale Konferenz zum Thema "Bürgerschaftliches Engagement" des Amtes für regionale Landesentwicklung Braunschweig

Am Dienstag, den 16. Mai 2017, 15:30 bis 19:45 Uhr in Salzgitter fand die regionale Integrationskonferenz „Bürgerschaftliches Engagement“ des Amtes für regionale Landesentwicklung Braunschweig statt. 80 Teilnehmer/ -innen nahmen an der Veranstaltung teil. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Aussage:

„Ehrenamt braucht Hauptamt – und umgekehrt!“

Das freiwillige Engagement sowie der Umgang vieler Menschen, gerade auch in unserer Region, mit dem Thema Flucht und Migration sind großartig. Aber auch das Hauptamt leistet gute Arbeit, trotz oftmals schwieriger Ausgangssituationen. Soweit waren sich alle Beteiligten einig.

In den Impulsreferatenwurden die verschiedensten Facetten des Haupt- sowie des Ehrenamtes genauer unter die Lupe genommen, wie beispielsweise fehlende Flexibilität des Hauptamtes, dieFolgen von gut gemeinten, aber blinden Aktionismus auf der Seite des Ehrenamte soder auch die Gefahr von sekundären Traumatisierungen der Helfer.

In den anschließenden Workshops stand der Erfahrungsaustausch sowie das gemeinsame Erarbeiten von Lösungsansätzen im Vordergrund. In drei Workshops wurden die Themen„Perspektiven der ehrenamtlichen Integrationsarbeit anhand der Beispiele Ehra- Lessien und Wolfsburg“, „Bürgerschaftliches Engagement im Sozialraum - von der Einzelhilfe zum Netzwerk“ sowie "Ein Mosaik hat viele Steine - Ressourcen- und bedarfsorientierter Einsatz von Ehrenamt in professionellen Strukturen“ intensiv diskutiert. Auch innerhalb der Workshops wurde engagiert und intensiv diskutiert.

Kurze Ergebniszusammenfassung:

- Hauptamt und Ehrenamtbrauchen einander

- Gute Netzwerke sindunverzichtbar

- Hauptamt muss dieStrukturen des Ehrenamtes stützen

- Koordinierung istwichtig

- Hauptamt mussflexibler sein können

- Im Ehrenamt bitte keinblinder, wenn auch gut gemeinter Aktionismus

- EhrenamtlicheTätigkeit nicht einfach; Gefahr von sekundären

Traumatisierungen beiHelfern

- Ehrenamtlich helfen anvielen Stellen schnell und unkompliziert, schließen Lücken

- Ehrenamt darf nichtals kostenloser Notnagel benutzt werden!

- Ehrenamt gezielt, ressourcen- und bedarfsorientiert einsetzen, können auch im Hintergrund sinnvollunterstützen

- Ehrenamt: Begleitungja, Beratung nein !

- Informationsaustauschund Transparenz sind wichtig

- Lösungen auf Augenhöhemit Flüchtlingen suchen

- Familiäre Strukturenhelfen bei Integration

- „Rahmenbedingungen“müssen stimmen, sonst kann Integration nicht gelingen(Bleibeperspektive; Gewissheit über Familie, etc…). Solange Grundbedürfnisse nichterfüllt sind kann Integration nicht stattfinden

- Geld / Fördermittelmüssen gezielter und flexibler dort eingesetzt werden wo diese benötigt werden

Best Practise:

- Förderverein Ehra-Lessien, ein Dorf – ein Team e.V.

- Netzwerkstelle für ehrenamtliche Flüchtlingshilfe der Stadt Wolfsburg

- AWISTA – Das Stadtteil- Zentrum AWO-Kreisverband Salzgitter e. V.

- Refugium Flüchtlingshilfe e.V.

- Volkswagen ProEhrenamt

- Koordinierungsstelle„Ehrenamt zur Integration von Flüchtlingen“ der Stadt Braunschweig


Regionale Integrationskonferenz  
Regionale Integrationskonferenz "Bürgerschaftliches Engagement" des Amtes für regionale Landesentwicklung Braunschweig
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