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Über uns

Niedersachsen packt an - das Bündnis für Niedersachsen

„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft

und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen."

Artikel 1 der Resolution 217 A (III) vom 10.12.1948, UN-Menschenrechtscharta

Das Bündnis - Wer wir sind ...

Das Bündnis „Niedersachsen packt an" ist ursprünglich eine gemeinsame Initiative des Deutschen Gewerkschaftsbundes, der beiden christlichen Kirchen, der Unternehmerverbände Niedersachsen und der Niedersächsischen Landesregierung. Zusammen mit den kommunalen Spitzenverbänden, den großen Hilfs- und Wohlfahrtsorganisationen, den im Niedersächsischen Landtag vertretenen Parteien,

Unternehmen, Kammern, zahlreichen Verbänden und Einzelpersonen packen wir seit Ende 2015 an, um gemeinsam in dem Bündnis „Niedersachsen packt an" Maßnahmen für die Integration geflüchteter Menschen zu entwickeln. Wir sind ein offenes gesellschaftliches Bündnis - eine Plattform, die nicht statisch ist, sondern wächst und täglich neue Unterstützerinnen und Unterstützer - ob privat oder institutionell - hinzugewinnt.

Was uns gemeinsam bewegt ...

Menschen in Not zu helfen, ist ein Gebot der Menschlichkeit! Die Bündnispartner wollen die Integration derer, die geflohen sind und hier eine Perspektive für ihre Zukunft suchen, voranbringen. Die große Herausforderung der gesellschaftlichen Integration von Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund und -erfahrungen kann nur im vereinten Schulterschluss von Politik und Gesellschaft, von allen staatlichen und zivilgesellschaftlichen Ebenen bewältigt werden. Wir wollen ein gutes Zusammenleben aller und keine Parallelgesellschaften - das ist der Anspruch unseres Bündnisses. Es gilt, Gesicht zu zeigen und Haltung zu bewahren, für ein nachhaltiges, tolerantes und weltoffenes Miteinander in Niedersachsen.

Was wir gemeinsam bewegen ...

In den ersten Schritten zu einer gelingenden Integration geht es dem Bündnis um besonders vordringliche Handlungsfelder. Es sind dies Sprachförderung, Arbeitsmarktintegration, die Unterstützung der zahlreichen haupt- und ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagierten Frauen und Männer, Wohnen und Leben sowie die politische und gesellschaftliche Teilhabe von geflüchteten Menschen in Niedersachsen. In thematischen Arbeitsgruppen wird die Arbeit des Bündnisses zu diesen Teilaspekten inhaltlich und substanziell

untermauert. Denn es geht dem Bündnis darum, Wirklichkeit zu verändern und möglichst konkrete Integrationsbeiträge zu liefern.

Wie wir gemeinsam bewegen ...

Vernetzen und Wissen austauschen - damit Kräfte gebündelt und aus den vielen Integrationsangeboten der staatlichen, kommunalen, freien und zivilgesellschaftlichen Träger eine abgestimmte Gesamtschau wird.

Handlungsschwerpunkte und Hemmnisse identifizieren - damit wir unsere vorhandenen Ressourcen zielgerichtet und fokussiert einsetzen und Hindernisse künftig überwinden. Lösungswege und Ideen entwickeln - weil wir nur mit neuen Denkansätzen und unkonventionellen Lösungen die vielfältigen Aufgaben meistern werden.

Gute Beispiele herausstellen und (mit-)teilen - damit wir im konstruktiven Zusammenspiel voneinander lernen und die guten Ideen und praktischen Lösungen, die vielerorts existieren, Schule machen.

Regionalität erzeugen - damit Handlungsempfehlungen und Lösungsansätze in den Regionen Niedersachsens zielgenau vertieft, ausgestaltet und dort wirksam in die Tat umgesetzt werden.

Multiplikatoren und Multiplikatorinnen gewinnen - damit wir unsere Integrationsleistungen und -erfolge auf eine breite Basis stellen, aktuelle Entwicklungen kommunizieren und in weiten Teilen den gesellschaftlichen Konsens herstellen!

Eine Anerkennungskultur etablieren - damit all den bürgerschaftlich engagierten Helferinnen und Helfern, die sich allerorten solidarisch und mitmenschlich mit den Flüchtlingen und Asylsuchenden zeigen, die oft ganz praktische Alltagshilfe leisten und für eine beeindruckende Willkommenskultur in Niedersachsen sorgen, der mehr als verdiente Dank zuteilwird!

Geschlechterperspektive berücksichtigen. Geflüchtete Frauen haben häufig

andere Unterstützungs- und Hilfebedarfe als geflüchtete Männer. Das Bündnis will deshalb dauerhaft einen Beitrag dazu leisten, dass die spezifischen Belange geflüchteter Frauen stärker berücksichtigt werden. So war es für das Bündnis selbstverständlich, möglichst frühzeitig den Landesfrauenrat und viele Expertinnen in die Arbeitsstruktur des Bündnisses einzubinden

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