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"Integrationsdialog: Wohnen und Leben - Jeder Mensch braucht ein Zuhause"

Die Versorgung mit Wohnraum ist neben der Vermittlung der deutschen Sprache und der Arbeitsmarktintegration ein wichtiger Faktor für die Integration von geflüchteten Menschen. Die eigenen vier Wände und eine gute Nachbarschaft sind Grundvoraussetzungen für den Erfolg von Integration. Ziel ist es, bezahlbaren Wohnraum, zu schaffen für alle Bevölkerungsgruppen mit niedrigem und mittlerem Einkommen, der auch den zugewanderten Menschen zu Gute kommt.

Das Bündnis "Niedersachsen packt an" hatte am 07.05.2019 zusammen mit dem Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser ins Café im Stadthaus in Laatzen zu einem regionalen Integrationsdialog eingeladen, um Fragen wie Städtebauförderung, sozialer Wohnungsbau, Integration im städtischen Bereich usw. zu diskutieren.

Eine ausführliche Dokumentation zu dieser Veranstaltung sowie die Präsentation finden Sie auf den Seiten des Amtes für regionale Landesentwicklung Leine-Weser: https://www.arl-lw.niedersachsen.de/neues_aus_der_region/grosser-erfolg-fuer-den-integrationsdialog-wohnen-176748.html



Regionale Integrationskonferenz "Zugewanderte Frauen in der Gesellschaft"

Am 21.06.2019 fand in Kooperation des Bündnisses "Niedersachsen packt an" zusammen mit dem Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg eine regionale Integrationskonferenz zum Thema "Zugewanderte Frauen in der Gesellschaft" im Behördenhaus Lüneburg statt.

Mehr als 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren der Einladung von Landesbeauftragten Monika Scherf gefolgt, um über den Stand der Integration insbesondere von Frauen zu diskutieren.

Nach der Begrüßung durch die Landesbeauftragte, Monika Scherf, und zwei Impulsvorträgen zum Thema "Frauen und Arbeitsmarkt" wurden verschiedene Projekte speziell für Frauen mit Migrationshintergrund aus der Region vorgestellt.

In der sich anschließenden Podiumsdiskussion, die von Landesbeauftragte Monika Scherf moderiert wurde, kristallisierten sich Problemstellungen und Anforderungen heraus, die sich bei der Arbeitsmarktintegration nicht nur von Frauen ergeben. Hierzu zählen die Verbesserung der Anerkennung von Qualifikationen, die aus dem Herkunftsland mitgebracht werden, vor allem aber auch fehlende Kontakte zu Deutschen sowie die hohen Anforderungen an Sprachkenntnisse vor Beginn einer Ausbildung und in den Berufsschulen. Hinzu kommen das Fehlen von ausreichend Kinderbetreuungen oder zu hohe Auflagen, die daran gestellt werden. Gefordert wurde auch die ab 2014 geschaffenen Strukturen für die Betreuung von Flüchtlingen dauerhaft zu etablieren. Hier werde oft noch mit zeitlich befristeten Verträgen gearbeitet, obwohl allen Beteiligten klar sei, dass die Integrationsarbeit gerade erst begonnen hat und noch ein langer Weg vor uns liegt.

Einen ausführlichen Bericht sowie die Beiträge der Konferenz als PowerPoint-Präsentationen finden Sie hier.

 
 

Regionaler Integrationsdialog: Positionsbestimmung "Integration" in Weser-Ems

Koordination - Qualifikation - Integration


Integration gelingt nur vor Ort!

Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten am 26.02.2019 der gemeinschaftlichen Einladung des Amtes für regionale Landesentwicklung Weser-Ems, der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer, der Handwerkskammer Oldenburg und des Bündnis „Niedersachsen packt an“ zum regionalen Integrationsdialog Positionsbestimmung „Integration“ in Weser-Ems in den „Alten Landtag“ in Oldenburg. „Die Integration der Menschen in unsere Lebens- und Arbeitswelt ist und bleibt das Dauerthema“, begrüßte der Landesbeauftragte Franz-Josef Sickelmann die zahlreichen Gäste. „Darum lassen Sie uns genauer hinschauen, wie regional und lokal ausgerichtete Integrationsarbeit beschaffen ist. Welche Erfolge, die als gelungene Beispiele dienen, können wir entdecken und welche Maßnahmen müssen wir ggf. noch einleiten, um Integrationsprozesse zu optimieren?“ Mit diesen Fragestellungen beschäftigten sich einen ganzen Vormittag Fachleute aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung. Sie stellten dabei unisono fest: Integration gelingt nur vor Ort! Erst mit einer nahtlos gesicherten Finanzierung der erforderlichen Integrationsmaßnahmen im gesamten Integrationsprozess kann eine erfolgreiche Integration des/der Migranten/in in die Gesellschaft und in den Arbeitsmarkt ermöglicht werden. Sprachförderung bleibt nach wie vor der zentrale Baustein der erforderlichen Integrationsmaßnahmen. Die Sprachförderung darf aber nicht bei der Vermittlung der Umgangssprache enden, sondern muss die berufliche Sprachqualifikation verstärkt berücksichtigen und auch die gesellschaftliche Wertevermittlung beinhalten, um den Migranten/innen ein eigenverantwortliches Leben zu ermöglichen. Berufliche und soziale Integration braucht ein zentrales Integrationsmanagement vor Ort – auf kommunaler bzw. regionaler Ebene. Integrationsmaßnahmen müssen auf die Bedarfe und Möglichkeiten der unterschiedlichen sozialen und wirtschaftlichen Strukturen und sonstigen Rahmenbedingungen in den Regionen angepasst werden können. Dieser gelungene, regionale Integrationsdialog zeigte einmal mehr auf wie Solidarität, Toleranz und gesellschaftlicher Zusammenhalt den Erfolg von Integration vor Ort absichern kann.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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